Was stützt Jensen Huangs Billionen-Dollar-Marvell?
Am industriellen Wendepunkt, an dem sich die KI-Rechenleistung von „GPU-Stacking“ hin zu „Netzwerk-Interconnects“ und „Custom-Chips“ verschiebt, nutzt Marvell (MRVL) die beiden Treiber Custom-ASICs und optische Hochgeschwindigkeits-Interconnects, um sich an den zentralen Knotenpunkten der hauseigenen XPUs und der Cluster-Konnektivität von Cloud-Service-Providern zu positionieren. Der Rechenzentrumsumsatz des Unternehmens macht mittlerweile mehr als 75 % des Gesamtumsatzes aus, getrieben durch die tiefe Integration mit Giganten wie AWS (Trainium 2) und Microsoft (Maia). Trotz des gesicherten Aufwärtspotenzials durch 1,6T-Optikmodule/DSPs, 100T-Switching-Chips und die Übernahme von Celestial AI für optische Scale-up-Interconnects steht das Geschäftsmodell von Marvell vor mehreren Herausforderungen. Hierzu zählen eine hohe Kundenkonzentration, struktureller Bruttomargendruck bei ASICs (mit einer Zieluntergrenze von 58 %), eine Verwässerung der Anteile durch SBC und M&A sowie eine hohe Bewertung (gehandelt zum 34-fachen KGV für das GJ28E). Dieser Artikel bietet eine fundierte Analyse der Unverzichtbarkeit des Unternehmens sowie der entscheidenden Punkte zur Performance-Validierung.