US-PCE im Mai steigt im Jahresvergleich auf 4,1 % und erreicht neuen Höchststand seit März 2023. Fed-Zinserhöhungserwartungen für das Jahr heizen sich auf
TradingKey – Die am Donnerstag (US-Ostküstenzeit) vom U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA) veröffentlichten Inflationsdaten für Mai zeigten, dass der PCE-Preisindex im Mai im Jahresvergleich um 4,1 % gestiegen ist, was den Markterwartungen entsprach und über dem vorherigen Wert von 3,8 % lag. Die monatliche PCE-Rate der USA lag im Mai bei 0,4 % und damit unter der Markterwartung von 0,50 %, was dem vorherigen Wert von 0,40 % entsprach.
Der Kern-PCE-Preisindex, der Nahrungsmittel und Energie ausschließt, stieg im Jahresvergleich um 3,4 %, was den Markterwartungen entsprach und über dem vorherigen Wert von 3,30 % lag. Die monatliche Kern-PCE-Rate lag bei 0,3 % und entsprach den Markterwartungen, obwohl der vorherige Wert von 0,20 % auf 0,3 % revidiert wurde.
Beeinflusst durch den Nahostkonflikt, der die Energiepreise in die Höhe trieb, kletterte die US-Inflation im Mai weiter nach oben. Dabei überschritt die jährliche PCE-Rate zum ersten Mal seit drei Jahren die 4 %-Schwelle, was das erste Auftreten seit April 2023 markiert. Obwohl die monatlichen Wachstumsraten weitgehend den Erwartungen der Wall Street entsprachen, deutet der deutliche Wiederanstieg der Jahresrate darauf hin, dass der Kampf gegen die Inflation noch nicht vorbei ist.