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Zins-Schock nach Iran-Krieg: Märkte rechnen weltweit neu mit steigenden Zinsen

FXStreetMar 18, 2026 7:09 AM

MUFG-Devisenstratege Michael Wan verweist darauf, dass sich die Erwartungen an die Zinsentwicklung weltweit und in Asien seit dem Iran-Krieg deutlich verändert haben. Die Zinserhöhung der australischen Notenbank um 25 Basispunkte zeige, wie stark nationale Inflationsraten und makroökonomische Rahmenbedingungen die geldpolitischen Entscheidungen beeinflussen. Nach seinen Worten hatten die Märkte die Entscheidung zunächst als knappes Votum mit 5 zu 4 Stimmen gewertet. Äußerungen von Notenbankchefin Bullock seien jedoch als eher restriktiv interpretiert worden und deuteten darauf hin, dass weitere Straffungsschritte möglich bleiben.

RBA-Neubewertung zeigt Bedeutung des Inflationsausgangsniveaus

„Das übergeordnete Bild ist, dass die Zinsmärkte seit dem Iran-Krieg die Erwartungen für zahlreiche globale und asiatische Zentralbanken neu bewertet haben – und das möglicherweise aus guten Gründen.“

„Die gestrige Entscheidung der Reserve Bank of Australia, die Zinsen um 25 Basispunkte anzuheben, ist ein gutes Beispiel dafür und unterstreicht, dass das Ausgangsniveau der Inflation und die inländischen makroökonomischen Rahmenbedingungen entscheidend für den weiteren geldpolitischen Kurs sind.“

„Die Entscheidung wurde vom Markt zunächst als knappes Votum mit einer 5-zu-4-Abstimmung für eine Zinserhöhung interpretiert. Die anschließende Presseerklärung von RBA-Gouverneurin Bullock klang jedoch eher restriktiv und deutete darauf hin, dass die Mitglieder in der Sitzung eher darüber diskutierten, ‚wann‘ und nicht ‚ob‘ die Zinsen angehoben werden sollten.“

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