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GBP/USD Preisprognose: Erholt sich auf nahe 1,3370 im Vorfeld der Fed-BoE-Politik

FXStreetMar 18, 2026 6:12 AM
  • GBP/USD steigt auf fast 1,3370, während der US-Dollar vorsichtig vor der Geldpolitik der Fed handelt.
  • Sowohl die Fed als auch die BoE werden erwartet, dass sie diese Woche die Zinssätze stabil halten.
  • Analysten von JP Morgan erwarten, dass die BoE in eine verlängerte Pause übergeht, angesichts höherer Gaspreise.

Das Pfund Sterling (GBP) setzt seine Gewinnserie gegen den US-Dollar (USD) am Mittwoch für den dritten Handelstag fort. Das Währungspaar GBP/USD handelt 0,1% höher bei fast 1,3370 während der frühen europäischen Handelszeit, da der US-Dollar unter Druck steht vor der geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve (Fed) um 18:00 GMT.

Zum Zeitpunkt der Presse liegt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, vorsichtig nahe seinem Dreitages-Tief bei etwa 99,50.

Laut dem CME FedWatch-Tool sind die Händler zuversichtlich, dass die Fed die Zinssätze im aktuellen Bereich von 3,50%-3,75% stabil halten wird. Die Händler sehen die Fed, die den Status quo beibehält, da höhere Ölpreise aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Energieversorgung die Inflationserwartungen weltweit entkoppelt haben.

In dieser Woche werden die wichtigsten Auslöser für die britische Währung die Beschäftigungsdaten des Vereinigten Königreichs (UK) für die drei Monate bis Januar und die Zinsentscheidung der Bank of England (BoE) am Donnerstag sein.

Laut einem Bericht von JP Morgan wird die BoE die Zinssätze im gesamten Jahr stabil halten, da Preisdrücke angesichts höherer Gaspreise voraussichtlich nicht zum Ziel von 2% zurückkehren werden.

Technische Analyse GBP/USD

GBP/USD steigt auf fast 1,3370 im europäischen Handel. Das Paar bleibt jedoch insgesamt in einem klaren bärischen Bereich nach wiederholten Fehlschlägen an der absteigenden Widerstandstrendlinie, die vom Hoch vom 29. Januar bei 1,3847 gezeichnet wurde, und einem nachhaltigen Schluss unter dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA), der nun den Aufwärtstrend bei etwa 1,3410 begrenzt.

Die Preisbewegung hat eine Folge von niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs geformt, was die Dominanz der Verkäufer bestätigt, trotz der letzten Stabilisierung über 1,3320. Der RSI hat sich aus dem negativen Bereich erholt, der von 20,00 bis 40,00 reicht, in die neutrale Zone von 40,00-60,00, was auf nachlassendes Abwärtsmomentum hinweist, jedoch noch keinen Wechsel zur bullischen Kontrolle signalisiert.

Der anfängliche Widerstand liegt bei 1,3410, wo der 20-Tage-EMA mit dem gebrochenen Trendlinienbereich bei 1,3400 konvergiert, und ein Durchbruch über diese Zone würde die Region 1,3500 als nächstes freilegen. Auf der Abwärtsseite entsteht unmittelbare Unterstützung bei 1,3320, vor dem Tief der letzten Woche bei etwa 1,3220, das einen tieferen Rückgang in Richtung 1,3100 bewacht. Solange der Preis unter 1,3410 handelt, sind Aufwärtsbewegungen anfällig für Verkaufsdruck, und die breitere kurzfristige Struktur begünstigt erneute Tests der Unterstützung.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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