Das Währungspaar USD/JPY zieht während der asiatischen Sitzung am Dienstag einige Dip-Käufe an und stoppt seinen moderaten Rückgang aus dem Bereich von 159,75, dem höchsten Niveau seit Juli 2024, das am Vortag erneut getestet wurde. Die Spotpreise handeln derzeit im Bereich von 159,20-159,25, obwohl die Bullen angesichts von Interventionsängsten und vor den wichtigen Risiken der Zentralbankereignisse zögerlich erscheinen.
Die US-Notenbank (Fed) wird am Mittwoch am Ende einer zweitägigen Sitzung ihre Entscheidung bekannt geben, gefolgt von der geldpolitischen Aktualisierung der Bank of Japan (BoJ) am Donnerstag. Die Anleger werden nach neuen Hinweisen zur Zinsperspektive der Zentralbank suchen, angesichts der inflationsbedingten Bedenken, die aus einer weiteren Eskalation der Konflikte im Nahen Osten resultieren. Dies wird wiederum dem USD/JPY-Paar einen bedeutenden Impuls verleihen und helfen, die nächste Phase einer richtungsweisenden Bewegung zu bestimmen.
Aus technischer Sicht ist die kurzfristige Tendenz leicht bullish, da das Währungspaar USD/JPY gut über dem steigenden 200-Perioden-Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart bleibt, was darauf hindeutet, dass die Käufer trotz der jüngsten Zögerlichkeit die Kontrolle behalten. Darüber hinaus hat sich der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht ins Positive gedreht, nachdem er sich aus dem negativen Bereich erholt hat, was auf ein verbessertes Aufwärtsmomentum hindeutet.
Das heißt, der Relative Strength Index (RSI) nahe 49 bleibt in der Nähe der neutralen Linie, was einen moderaten Aufwärtstrend verstärkt, anstatt eine starke Trendbewegung anzuzeigen. Daher ist jede weitere Aufwärtsbewegung eher mit Widerstand im Bereich von 159,75 konfrontiert, gefolgt von 160,00, wo psychologische Angebote die Gewinne begrenzen könnten. Ein klarer stündlicher Schlusskurs über letzterem würde die bullische Argumentation stärken und den Weg für einen erneuten Test höherer Hochs in den kommenden Sitzungen ebnen.
Auf der Abwärtsseite entsteht die erste Unterstützung bei 159,00, wobei ein Durchbruch das nächste Abwärtsniveau nahe dem 200-Perioden-SMA um 158,40 freilegen würde. Eine nachhaltige Bewegung unterhalb dieses Bereichs würde die aktuelle bullische Tendenz schwächen und die Tür zu 158,00 öffnen. Auf der Oberseite steht unmittelbarer Widerstand bei 159,60, der jüngsten Intraday-Hochzone, gefolgt von
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.