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Krieg bremst den Aussie: Warum der Australien-Dollar plötzlich unter Druck steht

FXStreetMar 16, 2026 7:44 AM

Der Australische Dollar wird laut dem Ökonomen Philip Wee von der DBS Group zwar durch eine restriktive heimische Geldpolitik gestützt, zugleich aber durch die weltweit steigende Risikoaversion im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg belastet. An den Märkten wird erwartet, dass die australische Notenbank (RBA) am 17. März die Zinsen erneut anhebt und den Leitzins auf 4,10 Prozent erhöht. Dieser Schritt gilt vor allem als vorsorgliche Maßnahme. Unterstützung für den AUD/USD-Kurs sehen Marktteilnehmer im Bereich von 0,69 bis 0,70, vorausgesetzt die US-Notenbank zeigt sich vergleichsweise zurückhaltend und der chinesische Yuan bleibt fest.

Der Australische Dollar steht damit unter dem Einfluss des Kriegs und der geldpolitischen Signale der RBA.

"Der AUD steckt zwischen restriktiven heimischen Fundamentaldaten und einem sich verschlechternden globalen Risiko-Umfeld."

"Nachdem der stellvertretende Gouverneur der Reserve Bank of Australia, Andrew Hauser, zuletzt signalisiert hatte, dass die Wirtschaft über ihre nachhaltige Kapazität hinaus laufe, haben die Märkte für die geldpolitische Sitzung am 17. März eine weitere Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 4,10 Prozent eingepreist."

"RBA-Gouverneurin Michele Bullock hat den Iran-Krieg als zweischneidiges Schwert bezeichnet, das eine Haltung der 'hohen Wachsamkeit und Datenabhängigkeit' erforderlich mache."

"Daher wird der AUD/USD für Unterstützung im Bereich von 0,69 bis 0,70 stärker auf eine insgesamt eher zurückhaltend klingende Fed und eine anhaltende Aufwertung des chinesischen Yuan angewiesen sein."

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