Das Währungspaar GBP/JPY notiert im frühen europäischen Handel am Montag nahezu unverändert bei rund 210,85. Das Paar konsolidiert, während Investoren auf neue Hinweise zur Zukunft der Straße von Hormus warten, einem Durchgang, der fast 20 % der weltweiten Ölversorgung ausmacht und von Iran im Zuge des anhaltenden Kriegs im Nahen Osten besetzt wird.
US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, iranische Kraftwerke und Brücken zu zerstören, falls Teheran die Straße von Hormus bis Dienstag, 21:00 Uhr Eastern Time (ET), nicht wieder öffnet.
Unterdessen hat ein Sprecher des iranischen Außenministeriums vor Gegenschlägen auf entsprechende US-Einrichtungen gewarnt.
Da sowohl das Vereinigte Königreich (UK) als auch Japan Nettoenergieimporteure sind, sind höhere Ölpreise für sie eine ungünstige Situation.
Auf der geldpolitischen Seite ist es unwahrscheinlich, dass sowohl die Bank of England (BoE) als auch die Bank of Japan (BoJ) in naher Zukunft die Zinssätze senken, da die höheren Ölpreise die globalen Inflationserwartungen angeheizt haben.

GBP/JPY notiert zum Zeitpunkt der Analyse flach bei rund 210,90. Die kurzfristige Tendenz ist neutral mit leichter Abwärtsneigung, da der Kurs knapp unter dem 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei etwa 211,50 schwankt und das zuvor im Monat beobachtete Aufwärtsmomentum verliert. Das Paar ist zwischen einer aufsteigenden Unterstützungs-Trendlinie ab 207,26 und einer absteigenden Widerstandslinie ab 213,38 eingeklemmt, was eher auf eine aufsteigende Konsolidierung als auf eine klare Trendfortsetzung hindeutet.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) im Bereich von 40,00 bis 60,00 signalisiert eine Volatilitätsverengung, was mit dem seitwärts gerichteten Ton übereinstimmt und vorerst die Richtungsüberzeugung begrenzt.
Der erste Widerstand liegt an der absteigenden Trendlinie nahe 213,40, wobei ein Tagesschluss über diesem Bereich erforderlich ist, um das Februar-Hoch bei 215,00 anzugreifen. Auf der Unterseite befindet sich die unmittelbare Unterstützung am Tief vom 2. März bei rund 209,00, gefolgt vom Tief vom 17. Februar bei 207,24.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)