Samsung, SK Hynix markieren neue Höchststände, Südkorea legt kräftig zu, Nikkei schließt nahezu unverändert
Am 27. Mai erreichten japanische und südkoreanische Aktien Rekordhochs, getragen von US-Chipaktien. Der Nikkei 225 schloss minimal höher, während der TOPIX fiel, da sich Gewinne auf Schwergewichte im Halbleitersektor wie Kokusai Electric und Advantest konzentrierten. Eine Kapitalverschiebung in Richtung Halbleiter birgt Korrekturrisiken. Der südkoreanische KOSPI legte deutlich zu, angetrieben von SK Hynix, dessen Marktkapitalisierung 1 Billion US-Dollar überschritt, und Samsung Electronics. Engpässe bei KI-Chips und HBM führen zu einer Neubewertung der Speicherbranche. Sinkende Ölpreise unterstützten zusätzlich die Marktrallye.

TradingKey - Am Mittwoch, dem 27. Mai, erreichten sowohl der japanische als auch der südkoreanische Aktienmarkt neue Intraday-Rekordhochs, beflügelt durch einen Kursanstieg bei US-Chipaktien im Übernachthandel.
Der Nikkei 225 Index eröffnete fester, schloss jedoch schwächer. Im Handelsverlauf stieg er um mehr als 1.400 Punkte auf 66.428 Zähler, bevor er bei 64.999,41 Punkten endete – ein marginales Plus von 3,32 Punkten oder 0,01 % gegenüber dem Vortag. Der TOPIX schloss bei 3.918,01 Punkten, was einem Minus von 0,52 % entspricht, nachdem auch er ein neues Intraday-Hoch erreicht hatte.

[Quelle: TradingView]
Halbleiterausrüster führten die Gewinne am breiten Markt an: Der Hersteller von Schichtabscheidungsanlagen Kokusai Electric stieg um 8,5 %, Advantest schloss 4,05 % fester, der NAND-Flash-Speicherhersteller Kioxia beendete den Handel 3,06 % höher und Tokyo Electron legte um 2,1 % zu.
Die Gewinne konzentrierten sich jedoch auf Schwergewichte, während der Finanz- und Immobiliensektor zurückblieben und die Indexgewinne am Nachmittag belasteten. Die Marktdynamik deutet darauf hin, dass Kapital verstärkt aus traditionellen Value-Sektoren in den Halbleiterbereich fließt; diese extreme Divergenz könnte das Risiko einer kurzfristigen Korrektur erhöhen.
Der südkoreanische KOSPI-Index setzte seine Rallye fort, nachdem er 2,4 % fester eröffnet hatte, und stieg im Tagesverlauf um bis zu 5 % auf ein Rekordhoch von 8.457,09 Punkten. Die KOSPI 200-Futures lösten nach einem Eröffnungssprung von 5 % einen Circuit Breaker aus, was zu einer fünfminütigen Aussetzung des programmgesteuerten Handels führte. Der KOSPI-Index schloss mit einem Plus von 2,25 % bei 8.228,7 Punkten.

[Quelle: TradingView]
SK Hynix und Samsung Electronics waren die Haupttreiber der Marktrallye. SK Hynix stieg zeitweise um rund 13 %, wobei die Marktkapitalisierung erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar überschritt. Damit ist es das dritte Halbleiterunternehmen in Asien, das eine Bewertung im Billionen-Bereich erreicht.
Samsung Electronics sprang im Handelsverlauf um über 8 % auf 323.000 Won – ein neuer Höchststand seit dem Aktiensplit im Jahr 2018 –, bevor die Gewinne auf ein Plus von 2,68 % zum Handelsschluss zusammenschmolzen. Zudem verabschiedete Samsung Electronics eine Lohnvereinbarung mit einer Zustimmungsquote von 73,7 %, wodurch das Streikrisiko infolge zuvor gescheiterter Verhandlungen vollständig ausgeräumt und kurzfristige Hürden für das Aufwärtspotenzial der Aktie beseitigt wurden.
Der Philadelphia Semiconductor Index legte über Nacht um 5,53 % zu, während Micron Technology (MU) um 19,3 % auf eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion US-Dollar hochschnellte, was einen direkten Katalysator für japanische und südkoreanische Aktien darstellte. Der durch die Nachfrage nach KI-Chips ausgelöste Versorgungsengpass bei HBM (High Bandwidth Memory) führt zu einer Neubewertung der Speicherchip-Industrie.
Sowohl SK Hynix als auch Micron haben ihre Kapazitäten bis 2026 vollständig ausverkauft, was die Branche in einem Zustand knapper Angebots-Nachfrage-Relation belässt. Insbesondere bedeutet die angespannte Kapazitätssituation bei HBM, dass jede Lieferunterbrechung einen starken Preissprung auslösen könnte.
Sinkende Ölpreise stützten die Marktrallye zusätzlich. Getrieben von der Erwartung einer Entspannung zwischen den USA und dem Iran gaben die internationalen Ölpreise über Nacht nach, wovon Japan und Südkorea profitierten – zwei Volkswirtschaften, die in hohem Maße von Energieimporten abhängig sind.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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