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USD/CHF erreicht erneut ein Zwei-Monats-Hoch bei rund 0,7960 angesichts von Zweifeln am Nahost-Optimismus

FXStreetMar 27, 2026 5:33 AM
  • USD/CHF steigt auf fast das Zwei-Monats-Hoch von rund 0,7960 angesichts eines breiteren Risk-off-Sentiments.
  • US-Präsident Trump hat geplante Militärangriffe auf Irans Kraftwerke erneut verschoben.
  • Vermittler der Friedensgespräche signalisieren, dass Iran Trumps 15-Punkte-Vergleichsplan nicht zustimmen wird.

Das Paar USD/CHF erobert während der asiatischen Handelssitzung am Donnerstag das Zwei-Monats-Hoch von 0,7960 zurück. Das Schweizer Franken-Paar handelt fest, da der US-Dollar (USD) angesichts zunehmender Zweifel an den Behauptungen des US-Präsidenten Donald Trump, dass die Verhandlungen mit Iran „sehr gut“ verlaufen, an Stärke gewinnt.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hält der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, die Zweitagesgewinne um 100,00.

Am späten Donnerstag kündigte US-Präsident Trump in einem Beitrag auf Truth.Social an, dass er geplante Militärschläge auf Irans Kraftwerke erneut auf Bitte iranischer Beamter verschiebt und die Gespräche mit ihnen sehr gut verlaufen. Laut dem Beitrag hat Trump die Pläne zur Zerstörung iranischer Energieanlagen um 10 Tage bis Montag, den 6. April 2026, um 20 Uhr Eastern Time ausgesetzt.

Im Gegensatz zu Trumps Beitrag erklärten Vermittler der Friedensgespräche, dass iranische Beamte keine derartigen Bitten geäußert haben und wahrscheinlich Trumps 15-Punkte-Vergleichsplan, der die Wiedereröffnung der Straße von Hormus fordert und Teheran die Verfolgung seines Raketenprogramms einschränkt, nicht zustimmen werden.

Neben den Konflikten im Nahen Osten hat auch die Spekulation, dass die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr keine Zinssenkungen vornehmen wird, den US-Dollar gestärkt. Laut dem CME FedWatch-Tool haben Händler vollständig eingepreist, dass die Fed die Zinsen stabil halten oder in diesem Jahr mindestens eine Anhebung vornehmen wird, was eine deutliche Kehrtwende gegenüber den vor dem Krieg prognostizierten zwei Zinssenkungen darstellt.

Unterdessen steht der Schweizer Franken (CHF) leicht unter Druck aufgrund fortwährender Warnungen vor Interventionen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegen eine übermäßige Aufwertung der heimischen Währung. Letzte Woche sagte SNB-Präsident Martin Schlegel auf der Pressekonferenz nach der geldpolitischen Entscheidung, dass die Bereitschaft der Zentralbank, gegen die übermäßige Rallye des Schweizer Franken zu intervenieren, gestiegen ist.

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