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GBP/USD Kursprognose: Beendet dreitägige Verlustserie, da sich die Marktstimmung verbessert

FXStreetMar 27, 2026 3:22 AM
  • GBP/USD steigt auf nahe 1,3345, da sich die Marktstimmung zugunsten risikoreicherer Anlagen wendet.
  • US-Präsident Trump verlängerte die Verschiebung der geplanten Militäraktion gegen iranische Kraftwerke.
  • Investoren warten auf die Einzelhandelsumsätze Großbritanniens für Februar.

Das GBP/USD-Paar beendet am Freitag seine dreitägige Verlustserie und notiert während der asiatischen Handelssitzung 0,1 % höher nahe 1,3345. Das Cable steigt, da sich die Marktstimmung zugunsten risikoreicherer Anlagen wendet, nachdem US-Präsident Donald Trump die geplanten Angriffe auf iranische Kraftwerke bis zum 6. April ausgesetzt hat, was die Hoffnungen auf eine Deeskalation der Konflikte im Nahen Osten stärkt.

Zum Zeitpunkt der Abfassung notieren die S&P 500-Futures 0,3 % höher nahe 6.500, was auf eine Verbesserung der Risikobereitschaft der Investoren hindeutet. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, notiert hingegen unverändert nahe einem Dreitageshoch von rund 100,00.

Am späten Donnerstag erklärte US-Präsident Trump in einem Beitrag auf Truth.Social: „Ich setze die Phase der Zerstörung von Energieanlagen um 10 Tage bis Montag, den 6. April 2026, um 20 Uhr Eastern Time aus“ und äußerte Zuversicht, dass die Gespräche mit dem Iran über ein Ende des Nahostkriegs gut verlaufen.

In der Sitzung am Freitag richten die Investoren ihren Fokus auf die Einzelhandelsumsätze Großbritanniens für Februar, die um 07:00 GMT veröffentlicht werden. Die monatlichen Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für die Verbraucherausgaben, werden voraussichtlich um 0,8 % zurückgegangen sein, nachdem im Januar ein Wachstum von 1,8 % verzeichnet wurde. Auf Jahresbasis wird erwartet, dass die Verbraucherausgaben mit einer moderaten Rate von 2,1 % gegenüber dem vorherigen Wert von 4,5 % gestiegen sind.

GBP/USD technische Analyse

GBP/USD notiert zum Zeitpunkt der Abfassung höher bei rund 1,3345. Die kurzfristige Tendenz ist bärisch, da jüngste niedrigere Hochs den Abwärtstrend bestätigen. Der Kurs handelt nahe dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA), der sich nach einem vorherigen Rückgang abgeflacht hat und nun den Aufwärtsspielraum um 1,34 begrenzt.

Der 14-Tage Relative-Stärke-Index (RSI) schwankt im Bereich von 40,00 bis 60,00 und signalisiert eine Pause im Abwärtsmomentum, während die bärische Grundstimmung erhalten bleibt.

Der erste Widerstand liegt am 20-Tage-EMA nahe 1,3400, gefolgt vom Hoch vom 23. März bei rund 1,3480, wo jüngste Angebotsüberhänge die Erholungen stoppten. Ein Tagesschlusskurs über diesem Niveau würde den Abwärtsdruck verringern und den Weg in den mittleren Bereich um 1,35 öffnen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am Montagstief bei 1,3257, wobei ein Bruch das nächste bärische Ziel bei 1,3220 freigeben würde. Ein Durchbruch unter 1,3220 würde eine stärkere Abwärtsbewegung in Richtung des Bereichs um 1,31 bestätigen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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