Das Paar EUR/USD steigt während der asiatischen Sitzung am Freitag leicht an, zeigt jedoch keine bullische Überzeugung und läuft Gefahr, angesichts eines bullischen US-Dollars (USD) neue Verkäufer anzuziehen. Dennoch scheinen die Spotpreise vorerst eine dreitägige Verlustserie beendet zu haben und notieren derzeit im Bereich von 1,1535-1,1540, was einem Tagesplus von fast 0,10 % entspricht.
US-Präsident Donald Trump hat einen angedrohten Angriff auf die Energieinfrastruktur Irans verschoben und seine Frist für Teheran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bis zum 6. April verlängert. Dies trägt dazu bei, die Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation der Spannungen im Nahen Osten zu mildern und schmälert die Nachfrage nach dem USD als sicherem Hafen, was sich als ein Schlüsselfaktor erweist, der dem Paar EUR/USD etwas Unterstützung bietet.
Unterdessen hat Iran mit Vergeltungsmaßnahmen gegen regionale Infrastrukturen, einschließlich Entsalzungsanlagen, gedroht, falls Trump seine Drohung wahrmacht. Zudem befeuert die Entsendung zusätzlicher US-Truppen Spekulationen über eine mögliche Bodenoperation. Dies hält die geopolitischen Risiken präsent und sollte den Status des USD als globale Reservewährung stützen.
Abgesehen davon könnten hawkische Erwartungen an die US-Notenbank (Fed) weiterhin als Rückenwind für den Dollar wirken und den Aufwärtsspielraum des Paares EUR/USD begrenzen. Die Anleger sind besorgt, dass der kriegsbedingte Anstieg der Energiepreise den Inflationsdruck wiederbeleben könnte, und scheinen nun die Möglichkeit weiterer Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr vollständig ausgeschlossen zu haben.
Darüber hinaus erhöhen Händler schnell ihre Wetten auf eine Zinserhöhung bis zum Jahresende. Der Ausblick unterstützt weiterhin die hohen Renditen der US-Staatsanleihen und bestätigt die bullische Tendenz des USD. Dies erfordert wiederum Vorsicht bei den EUR/USD-Bullen und macht es ratsam, auf Anschlusskäufe zu warten, bevor man sich für eine weitere intraday Aufwärtsbewegung positioniert.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.10% | -0.08% | -0.14% | -0.09% | -0.07% | -0.10% | -0.04% | |
| EUR | 0.10% | 0.02% | -0.06% | 0.00% | 0.02% | -0.00% | 0.06% | |
| GBP | 0.08% | -0.02% | -0.09% | -0.02% | 0.01% | -0.03% | 0.04% | |
| JPY | 0.14% | 0.06% | 0.09% | 0.07% | 0.06% | 0.04% | 0.12% | |
| CAD | 0.09% | -0.01% | 0.02% | -0.07% | 0.00% | -0.00% | 0.05% | |
| AUD | 0.07% | -0.02% | -0.01% | -0.06% | -0.00% | -0.02% | 0.04% | |
| NZD | 0.10% | 0.00% | 0.03% | -0.04% | 0.00% | 0.02% | 0.06% | |
| CHF | 0.04% | -0.06% | -0.04% | -0.12% | -0.05% | -0.04% | -0.06% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.