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USD/CHF steigt auf fast 0,7900, da der US-Dollar angesichts der Konflikte im Nahen Osten hält

FXStreetMar 25, 2026 3:21 AM
  • USD/CHF steigt auf fast 0,7895, da die Konflikte im Nahen Osten weiterhin den US-Dollar stützen.
  • Der Iran bestreitet weiterhin direkte Gespräche mit den USA über das Ende des Krieges im Nahen Osten.
  • Die SNB hat ihre Bereitschaft erhöht, gegen die Aufwertung des Schweizer Frankens zu intervenieren.

Das Paar USD/CHF steigt während der asiatischen Handelssitzung am Mittwoch um 0,15 % auf fast 0,7895. Das Paar mit dem Schweizer Franken gewinnt, da der US-Dollar (USD) angesichts der Konflikte im Nahen Osten, an denen die Vereinigten Staaten (US), Israel und Iran beteiligt sind, weiterhin stabil bleibt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notiert der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, 0,12 % höher bei fast 99,30.

Der US-Dollar hält sich, da Iran weiterhin eine Beteiligung an direkten Gesprächen mit den USA über das Ende des Krieges im Nahen Osten bestreitet. Gleichzeitig hat die zunehmende Zuversicht, dass die Konflikte bald enden könnten, nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach Teheran bestrebt sei, den Krieg zu beenden, die Marktstimmung verbessert.

Die S&P 500-Futures liegen im asiatischen Handel 0,6 % höher nach einem leichten Rückgang am Dienstag, was auf eine Risiko-auf-Marktstimmung hinweist. Auch die asiatischen Aktienmärkte notieren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels höher.

Auf der heimischen Front haben vorläufige US-Daten zum S&P Global Einkaufsmanager-Index (PMI) für März eine Verlangsamung der Aktivität im Dienstleistungssektor gezeigt, was den Composite PMI belastet hat.

Unterdessen notiert der Schweizer Franken (CHF) gegenüber seinen wichtigsten Währungsgegnern, mit Ausnahme der Antipoden, niedriger, da die Schweizerische Nationalbank (SNB) weiterhin vor einer verdeckten Intervention gegen eine signifikante Aufwertung der Landeswährung warnt.

Die SNB hat ihre Bereitschaft erhöht, an den Devisenmärkten zu intervenieren, um den Aufwertungsdruck auf den CHF zu dämpfen, sagte SNB-Präsident Martin Schlegel am Dienstag, Reuters.

SNB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steuert die Geldpolitik des Landes und strebt eine jährliche Inflationsrate von unter 2 % an, um Preisstabilität zu gewährleisten.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) legt die Zinssätze fest, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Wenn die Inflation über das Ziel hinausgeht, erhöht die SNB die Zinsen, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinsen stärken den Schweizer Franken (CHF), während niedrigere Zinsen ihn schwächen.

Die SNB greift zudem regelmäßig in den Devisenmarkt ein, um eine übermäßige Aufwertung des Schweizer Frankens zu verhindern, da ein starker Franken die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten Schweizer Wirtschaft belastet. Zwischen 2011 und 2015 führte die SNB sogar eine feste Bindung des Frankens an den Euro ein, um dessen Aufwertung zu stoppen. Heute interveniert die Bank, indem sie ihre umfangreichen Devisenreserven nutzt, um Fremdwährungen wie den US-Dollar oder den Euro zu kaufen. In Zeiten hoher Inflation, insbesondere getrieben durch steigende Energiepreise, verzichtet die SNB jedoch auf Eingriffe, da ein starker Franken die Energieimporte verbilligt und so den Inflationsdruck auf Schweizer Haushalte und Unternehmen mildert.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) überprüft viermal jährlich, im März, Juni, September und Dezember, ihre geldpolitische Ausrichtung. Dabei veröffentlicht sie auch eine mittelfristige Inflationsprognose, die in den darauffolgenden Monaten das geldpolitische Umfeld maßgeblich prägen kann.

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