Das Paar EUR/USD schwächt sich ab, da der US-Dollar (USD) aufgrund eskalierender Konflikte im Nahen Osten zulegt und während der europäischen Handelssitzung am Montag um 0,3 % auf rund 1,1535 fällt. Der US-Dollar gewinnt an Wert, da die Konflikte im Nahen Osten, an denen die Vereinigten Staaten (US), Israel und Iran beteiligt sind, die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht haben.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, 0,35 % höher bei rund 99,90.
Die Konflikte im Nahen Osten haben sich verschärft, da der Iran die unbefristete Schließung der Straße von Hormus und Angriffe auf regionale Infrastrukturen der USA und Israels als Reaktion auf das 48-Stunden-Ultimatum von Präsident Donald Trump ankündigt.
Am Wochenende drohte US-Präsident Trump in einem Beitrag auf Truth.Social mit Angriffen auf Teherans Kraftwerke, falls die Straße von Hormus nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden geöffnet wird.
Unterdessen notiert der Euro (EUR) niedriger, da steigende Energiepreise in der Eurozone voraussichtlich die Kaufkraft der Haushalte schmälern werden. In der Geldpolitik erwartet Goldman Sachs Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) bei den Sitzungen im April und Juni. In der vergangenen Woche beließ die EZB die Zinssätze unverändert.

EUR/USD notiert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei rund 1,1535 tiefer. Die kurzfristige Tendenz ist bärisch, da der Kurs unter dem abwärtsgerichteten 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei etwa 1,1600 bleibt, der nach dem jüngsten Ausbruch aus dem Bereich um 1,16 als dynamischer Widerstand wirkt. Die Kursentwicklung zeigt eine Abfolge von tieferen Hochs und tieferen Schlusskursen aus der Zone um 1,18, während der RSI bei 42 unter der Mittellinie von 50 bleibt, was ein anhaltendes Abwärtsmomentum bestätigt und keine abgeschlossene Korrektur.
Der erste Widerstand liegt am 20-Tage-EMA, gefolgt vom Hoch vom 10. März bei 1,1667. Ein Schlusskurs über diesem Niveau auf Tagesbasis wäre erforderlich, um die breitere bärische Struktur in Frage zu stellen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 1,1500, die das jüngste Tief bei 1,1415 absichert; ein Durchbruch unter 1,1415 würde den Weg in Richtung der Region um 1,1350 als nächstes bärisches Ziel öffnen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
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