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Pfund Sterling steigt, während der US-Dollar vor den PCE-Inflationsdaten zurücktritt

FXStreetMar 13, 2026 1:50 AM
  • GBP/USD steigt, während der US Dollar Index (DXY) nach einem Anstieg von fast 0,5% am Donnerstag zurückgeht.
  • Der US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) für Januar wird später am Freitag beobachtet.
  • Die Märkte erwarten zunehmend, dass die Bank of England nächste Woche die Zinssätze senken wird.

GBP/USD verringert die jüngsten Verluste aus der vorherigen Sitzung und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Freitag um 1,3370. Das Paar stärkt sich, während der US Dollar Index (DXY) zurückgeht, nachdem er am Donnerstag fast 0,5% zugelegt hat. Allerdings könnte der US-Dollar Unterstützung zurückgewinnen, angesichts der eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.

Händler warten wahrscheinlich auf eine weitere wichtige US-Inflationsveröffentlichung. Der Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) für Januar, der bevorzugte Inflationsindikator der Federal Reserve (Fed), wird später am Tag veröffentlicht, obwohl er nicht die Auswirkungen des Iran-Kriegs widerspiegeln wird. Die Märkte werden auch die erste Revision des BIP-Wachstums der USA für das vierte Quartal und das Verbrauchervertrauen im März beobachten.

Die Nachfrage nach dem Greenback als sicherem Hafen bleibt durch steigende Ölpreise unterstützt. Irans neuer oberster Führer, Mojtaba Khamenei, sagte in seinen ersten öffentlichen Äußerungen seit seiner Ernennung, dass die Schließung der Straße von Hormuz als „Werkzeug zur Druckausübung auf den Feind“ fortgesetzt werden sollte. Khamenei warnte auch, dass alle US-Militärbasen in der Region sofort geschlossen werden sollten oder potenziellen Angriffen ausgesetzt wären.

Die Terminmärkte und Ökonomen erwarten, dass die Federal Reserve die Zinssätze bei der Sitzung nächste Woche unverändert lässt, wobei der Leitzins derzeit bei 3,50%–3,75% liegt.

In der Zwischenzeit sind die Märkte zunehmend zuversichtlich, dass die Bank of England (BoE) nächste Woche die Zinssätze senken wird. Allerdings hat der steigende Inflationsdruck durch höhere Ölpreise die Aussichten getrübt, was die Erwartungen weckt, dass die Entscheidungsträger vorsichtig bleiben und möglicherweise Zinssenkungen verzögern könnten.

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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