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EUR/USD Kursprognose: Verluste nahe 1,1550 halten an, da bärische Tendenz vorherrscht

FXStreetMar 12, 2026 8:39 AM
  • EUR/USD könnte die Verluste in Richtung des siebenmonatigen Tiefs bei etwa 1,1468 ausweiten.
  • Der 14-tägige Relative Strength Index bei 31 signalisiert anhaltenden bärischen Druck in der Nähe des überverkauften Bereichs.
  • Der erste Widerstand liegt beim neun-Tage-EMA von 1,1624.

EUR/USD verliert am Donnerstag im europäischen Handel zum dritten Mal in Folge an Boden und handelt um 1,1550. Die technische Analyse des Tagescharts zeigt eine anhaltende bärische Tendenz, da sich das Paar innerhalb eines fallenden Kanal-Musters nach unten bewegt.

Die kurzfristige Tendenz ist leicht bärisch, da der Preis unter dem neun-Tage Exponential Moving Average (EMA) bleibt und sich weiter von dem abgeflachten 50-Tage-Durchschnitt entfernt, was das nachlassende Aufwärtsmomentum der letzten Wochen bestätigt.

Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) bei 31 signalisiert anhaltenden bärischen Druck in der Nähe des überverkauften Bereichs, was mit dem entscheidenden Durchbruch unter die Cluster der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte übereinstimmt und darauf hinweist, dass die Verkäufer die Kontrolle behalten, es sei denn, das Paar erholt sich wieder über den Bereich von 1,1600.

Das Währungspaar EUR/USD könnte weiter auf das siebenmonatige Tief von 1,1468 fallen, das am 5. November 2025 verzeichnet wurde. Weitere Unterstützung liegt beim neunmonatigen Tief von 1,1391, das mit der unteren Begrenzung des fallenden Kanals übereinstimmt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim neun-Tage-EMA von 1,1624. Ein Durchbruch über den kurzfristigen Durchschnitt würde die Markttendenz verbessern und das Paar unterstützen, den 50-Tage-EMA bei 1,1727 zu testen, gefolgt von der oberen Begrenzung des fallenden Kanals um 1,1750.

EUR/USD: Tages-Chart

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Euro - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Euro ist die Währung der 19 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Nach dem US-Dollar ist er die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag. Der EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus. Es folgen der EUR/JPY mit 4 %, der EUR/GBP mit 3 % und der EUR/AUD mit 2 %.

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Zentralbank der Eurozone. Sie legt die Zinssätze fest und steuert die Geldpolitik. Das Hauptziel der EZB ist die Preisstabilität, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Förderung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anhebung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze oder die Erwartung höherer Zinssätze stärken in der Regel den Euro und umgekehrt. Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen in acht Sitzungen pro Jahr. Diese werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde, getroffen.

Die Inflation in der Eurozone, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), ist ein entscheidender Faktor für den Euro. Übertrifft die Inflation die Erwartungen und das Ziel von 2 % der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die EZB wahrscheinlich die Zinsen anheben müssen, um die Preisstabilität zu sichern. Höhere Zinsen im Vergleich zu anderen Währungsräumen machen den Euro attraktiver für globale Investoren und stärken somit die Währung.

Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten beeinflussen die Gesundheit der Wirtschaft und somit den Euro. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI), Beschäftigungszahlen und Konsumentenstimmung geben Hinweise auf die Entwicklung der gemeinsamen Währung. Eine starke Wirtschaft stützt den Euro, da sie ausländische Investitionen anzieht und möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinserhöhungen bewegt. Schwache Daten hingegen lassen den Euro oft fallen. Besonders relevant sind hierbei die Daten der vier größten Volkswirtschaften des Euroraums – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien –, die rund 75 % der Eurozonen-Wirtschaft ausmachen.

Ein entscheidender Faktor für den Euro ist die Handelsbilanz, die den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe eines Landes über einen bestimmten Zeitraum misst. Wenn ein Land gefragte Exportgüter herstellt, erhöht sich die Nachfrage nach seiner Währung, da ausländische Käufer diese Waren erwerben wollen. Eine positive Handelsbilanz stärkt somit den Euro, während ein Handelsdefizit die Währung unter Druck setzen kann.

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