US-Erzeugerpreise im Juli unter Erwartungen bei deutlicher Abkühlung der Erzeugerinflation, was den Zinserhöhungsdruck der Fed dämpft
Der US-Erzeugerpreisindex stagnierte im Juli im Monatsvergleich und lag mit 4,7 % unter den Jahreserwartungen, was auf einen nachlassenden Inflationsdruck hinweist. Auch der Kern-PPI und der Verbraucherpreisindex verlangsamten sich. Haupttreiber für den Rückgang waren sinkende Energie- und Nahrungsmittelpreise, insbesondere bei Benzin, während Dienstleistungen stiegen. Die Daten dämpften die Inflationssorgen des Marktes und verringerten den Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve bezüglich Zinserhöhungen. Dies trieb den Goldpreis an. Anleger beobachten nun Fed-Aussagen und kommende PCE-Daten für die September-Entscheidung.

TradingKey – Wie aus den am Donnerstag vom U.S. Bureau of Labor Statistics veröffentlichten Daten hervorgeht, stagnierte der US-Erzeugerpreisindex (PPI) im Juli im Vergleich zum Vormonat und lag damit unter den Markterwartungen eines Anstiegs um 0,2 %. Im Jahresvergleich stieg er um 4,7 %, schwächte sich gegenüber 5,5 % im Juni deutlich ab und lag unter den Markterwartungen von 4,9 %. Dies deutet darauf hin, dass sich der produktionsseitige Inflationsdruck in den USA abkühlt.
Der Kern-PPI ohne Lebensmittel und Energie stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und lag damit unter den Markterwartungen von 0,3 %. Im Jahresvergleich legte er um 4,2 % zu und schwächte sich gegenüber dem vorherigen Wert von 4,7 % weiter ab. Auch der am Vortag veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli verlangsamte sich im Jahresvergleich von 3,5 % auf 3,4 %, womit zwei aufeinanderfolgende Inflationsberichte einen nachlassenden Preisdruck zeigten.
Blickt man auf die einzelnen Komponenten, sanken die Preise für Waren der Endnachfrage im Juli um 0,7 %, wobei die Energiepreise um 3,1 % und die Nahrungsmittelpreise um 0,9 % nachgaben. Die Benzinpreise fielen um 5,7 % und waren damit ein wesentlicher Faktor für den Rückgang der Warenpreise. Unterdessen stiegen die Preise für Dienstleistungen der Endnachfrage um 0,2 % und die Baupreise um 2,2 %, was den Rückgang der Warenpreise teilweise ausglich.
Nach der Datenveröffentlichung legte der Goldpreis aufgrund der positiven Nachrichten zu und steuerte rasch auf die Marke von 4.400 US-Dollar zu. Der niedriger als erwartet ausgefallene PPI linderte die Sorgen des Marktes vor einer erneuten Beschleunigung der US-Inflation weiter und verringerte den Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve, die Zinsen kurzfristig weiter anzuheben.

Goldpreis-15-Minuten-Chart, Quelle: TradingView
Für den Markt sendete der Erzeugerpreisindex für Juli zusammen mit dem vorherigen Verbraucherpreisindex Signale einer sich abkühlenden Inflation. Vor dem Hintergrund der jüngst spürbaren Verlangsamung auf dem US-Arbeitsmarkt bedeutet der nachlassende Inflationsdruck, dass die Federal Reserve mehr geldpolitischen Spielraum zwischen Wirtschaftswachstum und Preisstabilität hat. Künftig werden Anleger weiterhin die Aussagen von Fed-Vertretern und die nachfolgenden PCE-Inflationsdaten beobachten, um die geldpolitische Ausrichtung für die Zinsentscheidung im September einzuschätzen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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