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US-VPI-Vorschau für Juli: Aktien, Dollar und Gold wappnen sich für entscheidende Volatilität, da sich die Inflation weiter abkühlen könnte

TradingKeyAug 10, 2026 9:34 AM

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Die am 12. August um 8:30 Uhr ET erwarteten US-Verbraucherpreisdaten (VPI) für Juli sind entscheidend für den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve im September. Marktprognosen sehen einen VPI-Anstieg von 3,4 % und einen Kern-VPI von 2,5 % im Jahresvergleich. Während schwache Daten die Erwartungen auf Zinserhöhungen senken und Tech-Aktien sowie Gold stützen könnten, birgt ein unerwarteter Anstieg, insbesondere bei den Kerndienstleistungen, das Risiko steigender Anleiherenditen und einer US-Dollar-Erholung. Die jüngste Volatilität bei Energiepreisen bleibt dabei ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die Inflationsentwicklung und die künftige Zinspolitik.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Die US-Arbeitsstatistikbehörde Bureau of Labor Statistics wird den Verbraucherpreisindex (VPI) für Juli am 12. August um 8:30 Uhr ET veröffentlichen. Nach einem unerwarteten Rückgang der Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft im Juli um 23.000 sowie einer deutlichen Dämpfung der Markterwartungen bezüglich einer Zinserhöhung der Federal Reserve im September wird diese VPI-Veröffentlichung ein entscheidender Datenpunkt für die Bestimmung des künftigen geldpolitischen Kurses der Fed sein.

Juli-VPI dürfte sich weiter abkühlen: Fed-Zinserhöhung im September auf dem Prüfstand

Mit Blick auf die Markterwartungen rechnet der Markt für den US-Verbraucherpreisindex (VPI) im Juli mit einem Anstieg von 3,4 % im Jahresvergleich, was leicht unter den 3,5 % im Juni liegen würde. Bei der Kernrate des VPI wird ein weiterer Rückgang von zuvor 2,6 % auf 2,5 % im Jahresvergleich erwartet. Im Vergleich zum Vormonat prognostiziert der Markt einen Anstieg des Gesamt-VPI um 0,1 % und der Kernrate um 0,2 %.

Im Gegensatz dazu hatte sich die Inflation im Juni deutlich abgekühlt. Der VPI für diesen Monat sank im Monatsvergleich um 0,4 % – der erste Rückgang seit April 2020 – und die Jahresrate ging im Vergleich zu den 4,2 % im Mai deutlich auf 3,5 % zurück. Die Kernrate stagnierte im Monatsvergleich und fiel von zuvor 2,9 % auf 2,6 % im Jahresvergleich. Dabei waren ein Rückgang der Energiepreise um 5,7 % im Monatsvergleich und ein Einbruch der Benzinpreise um 9,7 % die Hauptgründe für die Abschwächung der Gesamtinflation.

Daher liegt das größte Risiko bei den Juli-Daten darin, ob die Energiepreise und die Preise für Kerndienstleistungen weiterhin moderat bleiben können. Die jüngste Erholung der Ölpreise bedeutet, dass sich die inflationsdämpfende Wirkung des starken Rückgangs der Energiepreise im Juni abschwächen könnte. Unterdessen konzentriert sich die Federal Reserve weiterhin stark darauf, ob sich die Dienstleistungsinflation erneut beschleunigt.

Auch die Einschätzungen der Finanzinstitute zeigen ein klares Bild der Uneinigkeit. Michael Feroli, Chefökonom für die USA bei JPMorgan, erwartet, dass der Kern-VPI im Juli im Monatsvergleich um rund 0,22 % steigen wird. Er glaubt, dass dieses Niveau nicht ausreicht, um die Federal Reserve zu einer Zinserhöhung im September zu veranlassen. Sollte sich die Kerninflation in Zukunft jedoch dauerhaft der Marke von 0,3 % annähern, wird die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt der Fed deutlich steigen. Citi ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung im September praktisch ausgeschlossen werden kann, falls die Inflationsdaten im Juli erneut schwach ausfallen. Die Bank of America warnte hingegen, dass die Fed sich die Option einer Zinserhöhung im September weiterhin offenhalten könnte, falls sich die Preise für Kerndienstleistungen wieder beschleunigen.

Wie US-Aktien, Dollar und Gold kurzfristig auf die Veröffentlichung der VPI-Daten für Juli reagierten

Für US-Aktien gilt: Sollten sowohl der VPI als auch der Kern-VPI unter den Erwartungen liegen, könnte der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im September weiter herabstufen. Ein Rückgang der Renditen von US-Staatsanleihen würde Tech-Aktien, KI-Werten und anderen hoch bewerteten Wachstumsaktien zugutekommen, wobei der S&P 500 und der Nasdaq voraussichtlich Unterstützung finden dürften. Umgekehrt könnten sich die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed rasch wieder verstärken, falls der Kern-VPI deutlich über den Erwartungen liegt – insbesondere bei einem Anstieg von 0,3 % oder mehr im Monatsvergleich. Steigende Anleiherenditen könnten dann eine Bewertungskorrektur bei Tech-Aktien auslösen. Morningstar Wealth ist der Ansicht, dass US-Aktien von einem Ausverkauf betroffen sein könnten, falls der VPI deutlich anzieht und die Markterwartungen übertrifft.

Für den US-Dollar würde ein über den Erwartungen liegender VPI bedeuten, dass die US-Inflation hartnäckig bleibt. Dies würde die Argumente dafür stärken, dass die Fed ihre Zinserhöhungen im September oder sogar bis Ende des Jahres fortsetzt. Die Renditen von US-Staatsanleihen könnten steigen und somit eine Erholung des US-Dollar-Index einleiten. Wenn der VPI den Erwartungen entspricht oder dahinter zurückbleibt, dürfte der Dollar unter Druck bleiben. Der US-Dollar-Index hat bereits deutlich von seinen jüngsten Höchstständen korrigiert und ist unter die 100er-Marke gefallen. Der Markt wartet nun auf die VPI-Daten, um die Richtung für die nächste Phase zu bestimmen.

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Goldpreis-Tageschart, Quelle: TradingView

Für Gold ( XAUUSD ), wäre ein unter den Erwartungen liegender VPI direkt positiv für den Goldpreis. Wenn sich die Inflation weiter abkühlt, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed, was dazu führen könnte, dass der US-Dollar und die realen Renditen von US-Staatsanleihen im Gleichschritt fallen. Dies würde die Attraktivität von Gold als zinslose Anlage steigern, sodass der Goldpreis die Marke von 4.500 US-Dollar nach oben testen könnte. Umgekehrt könnten der US-Dollar und die Anleiherenditen steigen, falls der VPI unerwartet wieder anzieht – insbesondere wenn die Kerninflation deutlich über den Erwartungen liegt. Dies würde Gold unter kurzfristigen Gewinnmitnahmedruck setzen und den Preis die Marke von 4.300 US-Dollar nach unten testen lassen. Da die zuvor schwachen Non-Farm Payrolls (US-Arbeitsmarktdaten) die Zinserwartungen des Marktes bereits deutlich gedämpft haben, wird diese VPI-Veröffentlichung letztlich darüber entscheiden, ob das Fundament dieser Goldrallye weiterhin tragfähig ist.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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