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EUR/USD Kursprognose: Verbleibt seitwärts nahe 200-Tage-EMA, EZB warnt vor hoher Inflation

FXStreetMar 25, 2026 10:49 AM
  • EUR/USD handelt seitwärts um 1,1600, während Anleger auf Irans Antwort auf Trumps 15-Punkte-Vorschlag warten.
  • Trumps 15-Punkte-Vorschlag beschränkt Iran am Bau von Atomwaffen.
  • EZB-Lane sagte, die Marktdynamik deutet auf einen Preissprung hin.

Das Paar EUR/USD handelt während der europäischen Handelssitzung am Mittwoch weitgehend seitwärts um 1,1600. Das wichtige Währungspaar konsolidiert, während Anleger auf Irans Antwort auf die Vorschläge des US-Präsidenten Donald Trump für einen einmonatigen Waffenstillstand und einen 15-Punkte-Friedensplan warten.

Die Versuche von US-Präsident Trump, einen Waffenstillstand zu erreichen, haben die Risikoappetit der Anleger verbessert. Zum Zeitpunkt der Erstellung liegen die S&P 500-Futures fast 1 % im Plus, was auf eine starke Nachfrage nach risikoreicheren Anlagen hinweist. Unterdessen handelt der US-Dollar (USD) ruhig, wobei der US-Dollar-Index (DXY) in einer engen Spanne über 93,00 notiert.

Am späten Dienstag sandte US-Präsident Trump einen 15-Punkte-Vorschlag an Iran, der dem Land untersagt, nukleare Ambitionen und Atomwaffen zu verfolgen, sowie die Urananreicherung auf iranischem Gebiet verbietet.

In der Eurozone haben Beamte der Europäischen Zentralbank (EZB) vor Aufwärtsrisiken bei der Inflation gewarnt, die durch die stark gestiegenen Energiepreise infolge des Krieges im Nahen Osten verursacht werden. „Die Marktdynamik deutet auf einen Preissprung hin“, sagte EZB-Chefvolkswirt Philip Lane.

Technische Analyse EUR/USD

EUR/USD handelt zum Zeitpunkt der Erstellung flach bei rund 1,1600. Die kurzfristige Tendenz ist neutral mit leichtem Abwärtston, da der Kurs knapp über dem abflachenden 200-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei etwa 1,1540 notiert, der seine Aufwärtsneigung verloren hat und nun eher als Richtungsdrehpunkt denn als Trendgeber fungiert.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 47 liegt unter der 50er-Linie und bestätigt eine nachlassende Nachfrage statt eines ausgeprägten Abwärtsdrucks, wodurch sich das Paar in einer Konsolidierungsphase um seinen mittelfristigen Mittelwert befindet.

Unmittelbare Unterstützung zeigt sich bei 1,1540, wo der 200-Tage-EMA mit den jüngsten Reaktionstiefs zusammenfällt. Ein Tagesschlusskurs unter diesem Niveau würde den Weg in Richtung 1,1510 und dann zum Tief vom 13. März bei 1,1411 öffnen. Solange 1,1540 auf Schlusskursbasis hält, bleiben Abwärtsbewegungen korrigierend innerhalb einer breiteren Spanne. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 1,1640, dem letzten kleineren Erholungshoch, gefolgt von 1,1760 vor der Barriere bei 1,1835, die Aufwärtsbewegungen wiederholt begrenzt hat.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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