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EUR/USD Kursprognose: 1,1400 wird nach EZB-Entscheidung wichtige Unterstützung sein

FXStreetMar 19, 2026 11:06 AM
  • EUR/USD steigt auf fast 1,1470, während der US-Dollar fällt; die Aussichten für das Paar bleiben düster.
  • Der Euro zeigt vor der geldpolitischen Bekanntgabe der EZB eine gemischte Performance.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass die Fed kurzfristig die Zinsen senkt.

Das Paar EUR/USD steigt im europäischen Handel am Donnerstag um 0,16 % auf fast 1,1470. Das wichtige Währungspaar gewinnt, da der US-Dollar (USD) nach einer starken Aufwärtsbewegung am Mittwoch leicht nachgibt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, 0,1 % niedriger bei fast 100,15, liegt aber weiterhin nahe seinem vor über neun Monaten erreichten Hoch von 100,54, das letzte Woche verzeichnet wurde.

Der US-Dollar legte am Mittwoch nach der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank (Fed) zu, bei der die Zentralbank der Vereinigten Staaten die Zinssätze erwartungsgemäß unverändert im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % beließ und sich in der nahen Zukunft gegen eine geldpolitische Lockerung aussprach, da der Inflationsfortschritt ins Stocken geraten sei.

Unterdessen zeigt der Euro (EUR) vor der geldpolitischen Bekanntgabe der Europäischen Zentralbank (EZB) um 13:15 GMT eine gemischte Performance. Es wird allgemein erwartet, dass die EZB die Zinssätze zum sechsten Mal in Folge unverändert lässt. Daher werden die Anleger der geldpolitischen Erklärung und der Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde besondere Aufmerksamkeit schenken, um neue Hinweise auf die Zinsaussichten sowie die wahrscheinlichen Auswirkungen der Konflikte im Nahen Osten auf Preise und Wirtschaft zu erhalten.

Technische Analyse EUR/USD

EUR/USD handelt vor der Zinsentscheidung der EZB höher auf fast 1,1470. Das Paar behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da der Kurs unter dem absteigenden 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei rund 1,1600 bleibt, was einen negativen kurzfristigen Trend nach der Abweisung aus dem Bereich um 1,19 bestätigt. Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 35,00, nachdem er es nicht geschafft hat, wieder über die Marke von 40 zu steigen, signalisiert, dass die Verkäufer das Sagen haben und das bärische Momentum anhält.

Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 1,1450, wobei ein klarer Durchbruch den Weg zum Tief vom August 2025 im Bereich von 1,1400 öffnen würde. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand im Bereich von 1,1550, gefolgt von der Region um 1,1630, wo der 20-Tage EMA die Aufwärtsbewegung begrenzt, und dann bei 1,1780 als stärkerer Barriere. Nur ein Tagesschlusskurs über 1,1630 würde den aktuellen bärischen Druck verringern und auf eine nachhaltigere korrigierende Erholung hindeuten.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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