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EUR/USD Kursprognose: Fällt auf etwa 1,1600 aufgrund anhaltender bärischer Tendenz

FXStreetMar 5, 2026 4:20 AM
  • EUR/USD könnte in Richtung des siebenmonatigen Tiefs von 1,1468 abwerten.
  • Der 14-tägige Relative Strength Index fällt in Richtung der niedrigen 30er, was auf steigenden Verkaufsdruck hinweist.
  • Die primäre Barriere liegt am neun-tägigen EMA von 1,1705.

EUR/USD wertet nach moderaten Gewinnen in der vorherigen Sitzung ab und handelt während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag bei etwa 1,1610. Die technische Analyse des Tagescharts deutet auf eine anhaltende bärische Tendenz hin, da das EUR/USD-Paar innerhalb des absteigenden Kanal-Musters bleibt.

Der Momentum-Indikator, der 14-tägige Relative Strength Index (RSI), hat sich von überkauften Werten in den letzten Sitzungen in Richtung der niedrigen 30er zurückgezogen, was den zunehmenden Verkaufsdruck bestätigt und nicht nur eine Konsolidierung über den vorherigen Höchstständen anzeigt.

Die kurzfristige Tendenz wird bärisch, nachdem das Paar unter den neun-tägigen Exponential Moving Average (EMA) gefallen ist und nun unter dem flacheren 50-tägigen EMA handelt, was einen Verlust des Aufwärtsmomentums aus dem vorherigen Anstieg signalisiert.

Das EUR/USD-Paar könnte die Region um das siebenmonatige Tief von 1,1468 durchqueren, gefolgt von der unteren Grenze des absteigenden Kanals um 1,1450.

Auf der Oberseite liegt der anfängliche Widerstand am neun-tägigen EMA von 1,1705, gefolgt vom 50-tägigen EMA bei 1,1758 und der oberen Grenze des absteigenden Kanals um 1,1800. Weitere Fortschritte über den Kanal würden das Auftreten einer bullischen Tendenz zur Folge haben und das EUR/USD-Paar unterstützen, die Region um 1,2082, dem höchsten Niveau seit Juni 2021, zu erkunden.

EUR/USD: Tageschart

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Euro - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Euro ist die Währung der 19 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Nach dem US-Dollar ist er die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag. Der EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus. Es folgen der EUR/JPY mit 4 %, der EUR/GBP mit 3 % und der EUR/AUD mit 2 %.

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Zentralbank der Eurozone. Sie legt die Zinssätze fest und steuert die Geldpolitik. Das Hauptziel der EZB ist die Preisstabilität, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Förderung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anhebung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze oder die Erwartung höherer Zinssätze stärken in der Regel den Euro und umgekehrt. Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen in acht Sitzungen pro Jahr. Diese werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde, getroffen.

Die Inflation in der Eurozone, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), ist ein entscheidender Faktor für den Euro. Übertrifft die Inflation die Erwartungen und das Ziel von 2 % der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die EZB wahrscheinlich die Zinsen anheben müssen, um die Preisstabilität zu sichern. Höhere Zinsen im Vergleich zu anderen Währungsräumen machen den Euro attraktiver für globale Investoren und stärken somit die Währung.

Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten beeinflussen die Gesundheit der Wirtschaft und somit den Euro. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI), Beschäftigungszahlen und Konsumentenstimmung geben Hinweise auf die Entwicklung der gemeinsamen Währung. Eine starke Wirtschaft stützt den Euro, da sie ausländische Investitionen anzieht und möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinserhöhungen bewegt. Schwache Daten hingegen lassen den Euro oft fallen. Besonders relevant sind hierbei die Daten der vier größten Volkswirtschaften des Euroraums – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien –, die rund 75 % der Eurozonen-Wirtschaft ausmachen.

Ein entscheidender Faktor für den Euro ist die Handelsbilanz, die den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe eines Landes über einen bestimmten Zeitraum misst. Wenn ein Land gefragte Exportgüter herstellt, erhöht sich die Nachfrage nach seiner Währung, da ausländische Käufer diese Waren erwerben wollen. Eine positive Handelsbilanz stärkt somit den Euro, während ein Handelsdefizit die Währung unter Druck setzen kann.

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