Vorläufiger EMI für das verarbeitende Gewerbe im Euroraum steigt im Juni schneller als erwartet auf 51,3
Der vorläufige Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone liegt im Juni bei 51,3, höher als die Schätzung von 51,2, aber niedriger als 51,6 im Mai. Die gesamte Geschäftstätigkeit hat sich deutlich verbessert, befindet sich jedoch weiterhin in der Kontraktionsphase. Ein Wert unter 50,0 wird als Kontraktion der Geschäftstätigkeit gewertet.
Wirtschaftsindikator
HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe wird monatlich von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlicht und gilt als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität im Industriebereich der Eurozone. Grundlage sind Umfragen unter Führungskräften privater Industrieunternehmen, deren Antworten die Veränderungen im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat widerspiegeln. Damit lassen sich mögliche Entwicklungen bei wichtigen Wirtschaftskennzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Industrieproduktion, der Beschäftigung und der Inflation frühzeitig erkennen. Der Index bewegt sich in einer Spanne von 0 bis 100. Ein Wert von 50,0 signalisiert keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung der wirtschaftlichen Aktivität im verarbeitenden Gewerbe hin und gelten als bullishes Signal für den Euro (EUR). Werte unter 50 hingegen zeigen einen Rückgang der Aktivität und werden in der Regel als bärisch für den EUR gewertet.
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Di Juni 23, 2026 08:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: 51.3
Prognose: 51.2
Vorher: 51.6
Quelle: S&P Global
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