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Die Rohstoffexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank weist darauf hin, dass die Kupferpreise trotz neuer Spannungen zwischen dem Iran und den USA sowie gestiegener Ölpreise nahe ihrem Intraday-Rekord vom Januar notieren. Die Märkte gehen derzeit davon aus, dass die wirtschaftlichen Folgen begrenzt bleiben, sofern eine Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus erzielt wird. Eine längere Störung könnte jedoch das Wachstum belasten. Zusätzliche Unterstützung kommt von rückläufigen chinesischen Kupfer

ING-Strategen Warren Patterson und Ewa Manthey zeichnen ein vorsichtiges Bild für Industriemetalle. Kupfer und Aluminium legten zwar leicht zu, nachdem sich die kurzfristigen geopolitischen Risiken etwas entspannt hatten, doch die anhaltende Schließung der Straße von Hormus sorgt weiterhin für Unsicherheit. Belastend wirken vor allem hohe Energiekosten auf die Nachfrage, während Lieferstörungen den Aluminiummarkt stützen. Bei Kupfer nehmen die Risiken auf der Angebotsseite zu – unter anderem wegen möglicher

Der Rohstoffstratege Daniel Ghali von TD Securities weist darauf hin, dass sich die Kupferpreise trotz umfangreicher Fondsverkäufe und schwächerer Risikoanlagen nahezu vollständig von den Verlusten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg erholt haben. Er betont eine beispiellose Knappheit frei verfügbarer Kupferbestände und sieht ein anhaltend starkes Hortungsverhalten. Für die kommenden Wochen erwartet Ghali, dass sogenannte Commodity Trading Advisors (CTA) Verkäufe meiden und stattdessen Raum für deutliche Zuf

Der Analyst Daniel Ghali vom Finanzhaus TD Securities warnt, dass der Kupfermarkt künftig zunehmend auf Bestände aus Börsenlagern zurückgreifen muss, da sich die globalen Angebotsdefizite verschärfen. Sichtbare Lagerbestände an den Metallbörsen seien inzwischen auf rund ein Drittel der oberirdischen Vorräte gestiegen. Ein großer Teil der übrigen Bestände sei jedoch durch Chinas staatliche Reserven, betriebliche Mindestbestände sowie in den USA gebundenes Metall eingeschränkt verfügbar.

Die Devisen- und Rohstoffanalysten der Commerzbank sehen weiterhin robuste chinesische Importe von Eisenerz und Kupfererz. Das deutet auf eine steigende inländische Kupferproduktion hin – und das trotz negativer Verarbeitungsgebühren. Gleichzeitig könnte eine Iran-bedingte Blockade von Schwefelexporten aus der Golfregion die Versorgung mit Schwefelsäure im Kongo gefährden und damit den dortigen Kupfererzabbau beeinträchtigen, der bereits rund 14 Prozent der weltweiten Produktion ausmacht.

BNY-Mellon-EMEA-Makrostratege Geoff Yu weist darauf hin, dass Industriemetalle ihre Höchststände vom Jahresanfang nicht zurückerobern konnten, und sieht kaum makroökonomische Unterstützung für eine Erholung. Schwache Importpreise in den USA, China und Deutschland, anhaltende chinesische PPI-Deflation sowie Indonesiens Kürzungen bei Nickelquoten deuteten auf einen fortgesetzten Nachfragedämpfer hin. Dies halte den Abwärtsdruck auf Metalle und rohstoffnahe Schwellenländerwährungen kurzfristig aufrecht.

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