S&P 500 erreicht Rekordhoch von 7.800, da abkühlender US-Erzeugerpreisindex im Juli Risikofreude belebt; KI-Hardwareaktien führend, Micron legt um über 5 % zu
Am 13. August US-Ostküstenzeit markierte der S&P 500 ein neues Allzeithoch, angetrieben durch schwächer als erwartete US-Erzeugerpreisdaten für Juli, die Zinserhöhungssorgen der Fed dämpften. Insbesondere sinkende Energiepreise förderten die Inflationstuberkulose, was zinssensible Wachstums- und Halbleiterwerte stark ansteigen ließ. Dennoch warnen Fed-Vertreter vor anhaltenden geldpolitischen Meinungsverschiedenheiten bezüglich des langfristigen Inflationspfads. Die Nachhaltigkeit der Marktrallye hängt von der weiteren Inflationsentwicklung und einer breiteren Marktpartizipation ab.

TradingKey – Am 13. August US-Ostküstenzeit erholte sich die Risikofreude an den US-Aktienmärkten: Der S&P 500 Index stieg im Tagesverlauf um 0,85 % auf 7.816,7 Punkte und markierte ein neues Allzeithoch, der Nasdaq Composite Index legte um 1,04 % zu und der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,34 %. Der Philadelphia Semiconductor Index verzeichnete ein Plus von 2,07 % und erwies sich damit als wesentlicher Treiber für die Aufwärtsdynamik des Marktes an diesem Tag.
Der wesentliche Treiber für die Erholung der Risikoanlagen waren die kontinuierlichen Entspannungssignale bei den US-Inflationsdaten. Die am selben Tag vom U.S. Bureau of Labor Statistics veröffentlichten Daten zeigten, dass der Erzeugerpreisindex (PPI) im Juli im Monatsvergleich unverändert blieb und damit unter den Markterwartungen eines leichten Anstiegs lag; im Jahresvergleich verlangsamte sich der Anstieg von 5,5 % im Juni auf 4,7 %.
Der Kern-PPI (ohne Lebensmittel und Energie) stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und lag damit unter den erwarteten 0,3 %, wobei sich die Jahreswachstumsrate auf 4,2 % verlangsamte. Auch die zuvor veröffentlichten Verbraucherpreisdaten deuteten auf eine Abkühlung der Inflation hin, was die Sorgen des Marktes hinsichtlich nahender Zinserhöhungen der Fed linderte.
Mit Blick auf die Einzelkomponenten des PPI blieb der Rückgang der Energiepreise die Hauptursache für die Abkühlung der Großhandelsinflation. Im Juli sanken die Preise für Güter der Endnachfrage im Monatsvergleich um 0,7 %, was den zweiten monatlichen Rückgang in Folge markierte; die Energiepreise fielen um 3,1 %, die Nahrungsmittelpreise gingen um 0,9 % zurück und die Güterpreise ohne Nahrungsmittel und Energie stiegen um lediglich 0,1 %.
Der Rückgang der Ölpreise drückte zudem die Anleiherenditen nach unten, was Händler dazu veranlasste, ihre Wetten auf Zinserhöhungen der Fed zurückzuschrauben. Die Neuausrichtung der Zinserwartungen verbesserte das Bewertungsumfeld für Wachstumsaktien.
Mit dem nachlassenden Zinsdruck legten der Technologie- und der Halbleitersektor deutlich zu. Bis zum Redaktionsschluss stieg SK Hynix (SKHY) um 5,87 %, SanDisk (SNDK) gewann 5,58 %, Micron (MU) legte um 5,22 % zu, Marvell Technology (MRVL) kletterte um 5,03 % und Intel (INTC) verzeichnete ein Plus von 4,90 %. Dies deutet darauf hin, dass das Kapital mit dem Nachlassen makroökonomischer Störfaktoren wieder in hoch bewertete, zinssensible Wachstumssektoren zurückfließt, was auch dazu führte, dass der Nasdaq den Dow übertraf.
Allerdings bedeutet die Verlangsamung der Inflation nicht, dass die geldpolitischen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Fed ausgeräumt sind. Fed-Vertreter Barkin merkte an, dass unklar bleibe, ob sich die Inflation auf einem Abwärtspfad befinde, obwohl einige Offizielle das aktuelle Zinsniveau bereits für ausreichend restriktiv halten; Fed-Vertreterin Hammack sprach sich hingegen für Zinserhöhungen aus mit der Begründung, dass der Inflationsdruck nach den jüngsten Schocks weiterhin breit gefächert sei. Die Unsicherheit über den weiteren Kurs bedeutet, dass der Markt hochsensibel auf nachfolgende Inflationsdaten und Ölpreisschwankungen reagieren wird.
Dass der S&P 500 ein neues Hoch erreicht hat, spiegelt wider, dass der Markt von einer Kombination aus „sich abschwächender Inflation und nachlassenden Zinserhöhungserwartungen“ ausgeht; die Nachhaltigkeit der Rallye muss jedoch erst noch dadurch bestätigt werden, dass die Inflationsabkühlung anhält und sich die Stärke der Tech-Aktien auf breitere Sektoren ausweitet.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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