Japanische und südkoreanische Aktien verzeichnen 'Rückgang vor Rallye.' SoftBank bricht um 5 % ein, SK Hynix trotzt dem Trend und verliert nur 1 %
Am 29. Juni erlebten KOSPI und Nikkei 225 eine volatile Sitzung mit anfänglichen Kursstürzen, die zu einer Erholung führten. Auslöser für den Ausverkauf war die kurzfristige Verschiebung geplanter wöchentlicher Optionsderivate durch die südkoreanische Aufsicht. Trotz deutlicher Verluste bei Technologiewerten wie Samsung, SK Hynix und SoftBank stabilisierten sich die Märkte am Nachmittag. Grund für die Trendwende war die Ankündigung der Regierung, 800 Billionen Won in ein nationales Chip-Produktionscluster zu investieren. Diese strategische Initiative zur Verdopplung der DRAM-Kapazitäten stärkte das Vertrauen und leitete eine gezielte Rückkehr der Investoren ein.
TradingKey - KOSPI und Nikkei 225 verzeichnen eine "Trendwende nach anfänglichem Kurssturz", SoftBank bricht um über 5 % ein, Samsung Electronics und Kioxia fallen um rund 4 %, und SK Hynix gibt um rund 1 % nach.
Während der asiatischen Handelssitzung am 29. Juni erlebten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte einen äußerst volatilen Handelstag, der sich am Vormittag zunächst mit weiteren Ausverkäufen fortsetzte, bevor am Nachmittag eine allmähliche Erholung einsetzte. Konkret brach der KOSPI-Index am Vormittag um über 3 % ein, grenzte seine Verluste jedoch letztendlich auf 0,02 % ein und schloss bei 8.394,66 Punkten, während der Nikkei 225 Index in ähnlicher Weise eine Trendwende nach anfänglichen Verlusten vollzog und mit einem Plus von 0,15 % bei 69.467,89 Punkten schloss.
Nikkei 225 Index-Chart, Quelle: TradingView
Bei den Einzelwerten fiel Samsung Electronics um 4,86 % und schloss bei 323.000 Won; SK Hynix verzeichnete einen Rückgang um 1,68 % auf einen Schlusskurs von 2.628.000 Won; SoftBank brach um 5,33 % ein und schloss bei 5.894 Yen; und Kioxia fiel um 4,05 % und ging bei 88.450 Yen aus dem Handel.
SK Hynix-Kurschart, Quelle: TradingView
Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte erlebten eine hochdramatische, volatile Sitzung, die von einer "panikartigen Talfahrt mit anschließender Schnäppchenjagd" geprägt war und vor allem durch zwei wichtige Nachrichten ausgelöst wurde. Die südkoreanische Finanzaufsicht gab kürzlich überraschend bekannt, die Einführung von wöchentlichen Optionsderivaten auf Blue-Chip-Aktien – darunter Samsung Electronics, SK Hynix, Hyundai Motor und LG Energy Solution –, die ursprünglich für den 29. Juni geplant war, "auf unbestimmte Zeit zu verschieben". Dies dämpfte die kurzfristige Markteuphorie spürbar und löste im Vormittagshandel eine panikartige Auflösung gehebelter Long-Positionen aus.
Allerdings kündigte die südkoreanische Regierung heute an, im Südwesten des Landes vier Chipfabriken zu errichten und dafür rund 800 Billionen Won zu investieren. Es wird erwartet, dass sich die DRAM-Produktionskapazität innerhalb von fünf Jahren verdoppeln wird, da sich der weltweite Speichermarkt im selben Zeitraum Prognosen zufolge vervierfachen soll. Nach der Mittagspause wurde den Anlegern bewusst, dass dieser staatlich geförderte "Super-Cluster" – der durch steuerliche Anreize und Stromnetzgarantien voll unterstützt wird – eine entscheidende nationale strategische Priorität darstellt, was Investoren dazu veranlasste, Aktien zurückzukaufen und ihre Positionen glattzustellen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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