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Bernstein wettet darauf, dass Bitcoin Miner zu KI-Infrastrukturgiganten werden könnten

CryptopolitanMay 19, 2026 2:49 PM
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Das Marktforschungsunternehmen Bernstein äußerte sich optimistisch zu einer Gruppe börsennotierter Bitcoin Miner. Bernstein geht davon aus, dass Unternehmen mit hohem Energieverbrauch von einer steigenden Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz profitieren könnten.

Laut einem öffentlichen Bericht, der sich auf eine Studie von Bernstein Research beruft, hat das Unternehmen vier Mining-Unternehmen mit „Outperform“ bewertet. Auf der Liste stehen die Namen IREN Limited, Riot Platforms, CleanSpark und Core Scientific. Die Analyse des Brokerhauses ist nicht öffentlich zugänglich. Berichten zufolge misst Bernstein dem Zugang zu Energie und bestehender Infrastruktur jedoch zunehmend Bedeutung bei. Dies ermöglicht es den Technologieunternehmen, ihre Investitionen in KI-Computing auszuweiten. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer stark gestiegenen Nachfrage nach Rechenzentren.

Das Training und der Betrieb von KI-Systemen erfordern große Mengen an Strom, Fläche und Kühlkapazität. Dies hat die ohnehin schon angespannte Energieinfrastruktur in den Vereinigten Staaten bereits zusätzlich belastet. Core Scientific liefert hierfür dastrondeutlichste öffentliche Beispiel.

Kann KI Bitcoin Mining wiederbeleben?

Von den vier Minern hat Core Scientific die größten Fortschritte im Bereich KI-bezogener Hosting-Dienstleistungen erzielt. Bereits im Juni 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass es CoreWeave rund 200 Megawatt (MW) Infrastruktur zur Unterstützung seiner Hochleistungsrechenoperationen bereitstellen wird.

Das Unternehmen gab zum Zeitpunkt der Vereinbarung an, mit einem kumulierten Umsatz von über 3,5 Milliarden US-Dollar innerhalb von zwölf Jahren zu rechnen. Core Scientific gab später jedoch einige zusätzliche Expansionen im Rahmen der Vereinbarung bekannt.

Berichten zufolge präsentieren sich mehrere Bitcoin Miner zunehmend weniger als reine Krypto-Betreiber. Sie versuchen vielmehr, sich als Eigentümer energieintensiver Recheninfrastruktur darzustellen.

IREN hatte erklärt, dass die Unternehmensstrategie sowohl Bitcoin Mining als auch KI-Cloud-Dienste umfasst. Führungskräfte von Riot Platforms diskutierten hingegen Berichten zufolge die Möglichkeiten im Bereich High-Performance Computing und KI. Sie sehen darin ein potenzielles Wachstumsfeld.

Vier von Bernstein hervorgehobene Bergleute

UnternehmenÖffentlich offengelegte Infrastrukturpositionöffentlich bekanntgegebene KI/HPC-AktivitätenBernstein-Ansicht*
IRENGroß angelegte Rechenzentrumsbetriebe in NordamerikaDie KI-Cloud-Strategie wurde in den Unternehmensunterlagen erörtertÜbertreffen
Riot-PlattformenBedeutende US-Bergbaupräsenz und EnergiezugangErkundung von Möglichkeiten im Bereich KI und HochleistungsrechnenÜbertreffen
CleanSparkAusweitung der bitcoin -Mining-AktivitätenKein großer KI-Hosting-tracöffentlich bekanntgegebenÜbertreffen
Core ScientificEtablierte RechenzentrumsinfrastrukturUnterzeichnete mehrjährige CoreWeave-VerträgeÜbertreffen

*Basierend auf einem öffentlich zugänglichen Bericht, der die Forschung von Bernstein zusammenfasst. Die Originalnotiz ist nicht öffentlich verfügbar.

Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin Kurs unter Druck steht. Der BTC-Kurs ist in den letzten sieben Tagen um rund 6 % gefallen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert BTC bei 76.370 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat er um mehr als 12 % nachgegeben.

Die Umwandlung von Mining-Anlagen in KI-fähige Rechenzentren ist nicht so einfach, wie es klingt. GPU-basiertes Computing erfordert typischerweise andere Kühlsysteme, Netzwerkgeräte und Stromversorgungskonfigurationen. Dies unterscheidet sich deutlich vom Bitcoin -Mining.

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