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Eilmeldung: Elon Musk verliert OpenAI-Prozess – Jury gibt Sam Altman und Greg Brockman Recht

CryptopolitanMay 18, 2026 6:15 PM
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Elon Musk verlor am Montag seinen Rechtsstreit gegen OpenAI, Sam Altman, Greg Brockman und Microsoft (MSFT), nachdem eine neunköpfige Jury seine Ansprüche in weniger als zwei Stunden zurückwies.

Die Entscheidung folgte einem dreiwöchigen Prozess in Oakland, Kalifornien, in dem Elon Musk beweisen wollte, dass OpenAI gegen den Zweck der Organisation verstoßen hatte. Die US-Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers bestätigte das Urteil der beratenden Jury und befand, dass weder Sam Musk noch OpenAI haftbar seien. Sie wies außerdem die Klagen wegen Verletzung der gemeinnützigen Stiftungspflicht und ungerechtfertigter Bereicherung ab, da diese zu spät erhoben worden waren.

Yvonne erklärte, sie sei bereit, die Klage „sofort“ zurückzuziehen. Sie fügte hinzu: „Es gibt zahlreiche Beweise, die das Urteil der Jury stützen.“ Steven Molo, Elons Hauptanwalt, teilte dem Richter mit, dass Elon weiterhin das Recht habe, Berufung einzulegen. Obwohl der Rechtsstreit damit noch nicht endgültig beendet war, bedeutete das Urteil vom Montag eine Niederlage für Elon.

Mit diesem Urteil wurde auch die Klage gegen Microsoft abgewiesen, die Elon Musk für den Datenverstoß von OpenAI verantwortlich gemacht hatte, da Microsoft 2019 in OpenAI investiert hatte.

Jury spricht Sam Altman und OpenAI frei, nachdem Elon Musk den Nachweis eines verbindlichen gemeinnützigen Vertrags nicht erbringen konnte

Elon reichte 2024 Klage gegen Sam und OpenAI ein. Er behauptete, OpenAI sei 2015 als KI-Labor mit gemeinnützigem Zweck gegründet worden; die Gründer hätten jedoch später auf ein Geschäftsmodell umgestellt. Elon war 2015 Mitbegründer der Organisation und schied 2018 aus dem Vorstand aus. Vor Gericht erklärte er, er habe rund 38 Millionen US-Dollar investiert, da er darauf vertraut habe, dass OpenAI KI-Systeme „zum Wohle der Menschheit“ entwickeln würde. Es sei nicht darum gegangen, einen Einzelnen zu bereichern.

Elons Anwälte behaupteten, Sam und Greg hätten „eine Wohltätigkeitsorganisation veruntreut“, was den Hauptvorwurf der Klage darstellt. Laut Kläger hätten die Gründer von OpenAI das ursprüngliche Ziel aus den Augen verloren und sich auf ihre eigene Bereicherung konzentriert. Elon forderte für diese Kursänderung strenge rechtliche Konsequenzen.

Die Summen waren enorm. Elons Anwälte forderten, dass OpenAI und Microsoft bis zu 134 Milliarden Dollar an „unrechtmäßig erworbenen Gewinnen“ zurückzahlen. Außerdem beantragten sie beim Gericht, Sam und Greg von der Führungsebene auszuschließen und die Umstrukturierung von 2025 rückgängig zu machen, die zum Wachstum des gewinnorientierten Teils beigetragen hatte.

Elon betonte, dass die Gelder nicht für ihn persönlich bestimmt seien. Er bat darum, dass alle zurückerhaltenen Beträge an die „OpenAI-Wohltätigkeitsorganisation“ zurückgezahlt würden

Das Problem war jedoch der Mangel an Beweisen. Elons Klage erwähnte kein Gründungsdokument, das den gemeinnützigen Status von OpenAI dauerhaft garantierte. Offenbar existiert ein solches Dokument nicht. Daher war sein Team gezwungen, Argumente auf der Grundlage von E-Mails, Nachrichten, Diskussionen und Aufzeichnungen aus der Gründungszeit von OpenAI zu konstruieren.

Das bedeutet, dass der gesamte Prozess auf Erinnerungen, schriftlichen Dokumenten und Glaubwürdigkeit beruhte. Die Jury musste entscheiden, welche Version der Ereignisse im Gründungsprozess von OpenAI überzeugender war.

OpenAI behauptet, Elon habe die Kontrolle anstreben wollen, während Microsoft und Google im Fall eine zentrale Rolle spielten

Die Anwälte von OpenAI argumentierten, Elons Spenden seien rechtlich nicht beschränkt gewesen. Sie führten an, er habe zwar Geld gespendet, aber keine klaren schriftlichen Obergrenzen festgelegt. Zudem hätten sie OpenAI umstrukturieren müssen, da fortschrittliche KI erhebliche Kosten verursache. Das Unternehmen benötige cash, Chips, Ingenieure und Cloud-Rechenleistung, um mit Google DeepMind, das zu Alphabet (GOOGL) gehört, konkurrieren zu können.

OpenAIs Seite nutzte auch Elons eigene Vergangenheit gegen ihn. Sie zeigten auf, dass Elon zuvor über ein gewinnorientiertes Modell gesprochen hatte, aber in diesem Fall die Kontrolle behalten wollte. Außerdem behaupteten sie, er habe sich einst dafür eingesetzt, dass OpenAI in Tesla (TSLA) integriert wird.

Microsoft wurde aufgrund seiner engen finanziellen Verflechtung mit OpenAI in den Fall hineingezogen. Elon Musk warf Microsoft Beihilfe zum mutmaßlichen Verstoß gegen die gemeinnützigen Stiftungsbestimmungen vor. Auch diese Klage wurde vom Gericht abgewiesen.

Nach der Urteilsverkündung umarmten sich die Anwälte von OpenAI und Microsoft und klopften sich beim Verlassen des Gerichtssaals in der Innenstadt von Oakland auf die Schultern. So war die Stimmung im Gerichtssaal auf ihrer Seite. Elons Seite hielt sich die Möglichkeit einer Berufung offen.

Yvonne wies außerdem zwei weitere Klagepunkte ab, da diese aufgrund von Fristbestimmungen nicht verhandelbar waren. Anschließend dankte sie der Jury und erklärte ihr, sie könne mit „jedem über alles“ sprechen. Im Zuschauerraum lachte jemand. Sie warnte die Geschworenen jedoch, dass jegliche Gespräche zu einer angemessenen Zeit und an einem angemessenen Ort und nur mit ihrer Zustimmung stattfinden müssten.

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