Kioxia-CEO spielt engere Verbindungen zu SK Hynix herunter und warnt: Rascher NAND-Preisanstieg könnte KI-Investitionen beeinträchtigen
Kioxia-CEO Hiroo Ota hat eine Vertiefung der Fertigungskooperation mit SK Hynix aufgrund kartellrechtlicher Hürden und Kompatibilitätsproblemen mit SanDisk ausgeschlossen. Zudem sollen drastische NAND-Preiserhöhungen vermieden werden, um die Investitionsbereitschaft von Rechenzentrumskunden für KI-Anwendungen nicht zu gefährden, nachdem die Preise zuletzt stark gestiegen waren. Analysten prognostizieren für das Geschäftsjahr bis März 2027 dennoch einen massiven Anstieg des Betriebsgewinns um das Neunfache. Kioxia und SanDisk planen zudem langfristige Investitionen in japanische Produktionsstätten, vorbehaltlich staatlicher Unterstützung.

TradingKey – Im asiatischen Handel am 9. September spielte Kioxia-CEO Hiroo Ota einem Bericht von Bloomberg zufolge die Möglichkeit einer weiteren Vertiefung der Fertigungskooperation mit SK Hynix (SKHY) herunter. Er erklärte zudem, dass die NAND-Preise bereits auf einem hohen Niveau seien und das Unternehmen die Preise nicht weiter kräftig anheben wolle, um die Bereitschaft von Rechenzentrumskunden zu langfristigen KI-Investitionen nicht zu beeinträchtigen.
Am 2. September erklärte Chey Tae-won, Chairman der SK Group, dass eine Kooperation zwischen Kioxia und SK Hynix in der Fertigung in Betracht gezogen werden könnte. Hiroo Ota entgegnete, dass ein weiterer Ausbau der Fertigungskooperation auf kartellrechtliche Hürden stoßen könnte und zudem schwer mit dem bestehenden gemeinsamen Fertigungssystem von Kioxia und SanDisk (SNDK) abzustimmen wäre.
Bezüglich der Idee einer gemeinsamen Produktion von Kioxia, SanDisk und SK Hynix erklärte Hiroo Ota, dass derzeit keine entsprechenden Verhandlungen stattfänden, und sagte, er wisse nicht, warum Chey Tae-won diesen Vorschlag gemacht habe.
Obwohl die beiden Parteien keine gemeinsame Produktion vorantreiben, unterhalten Kioxia und SK Hynix weiterhin mehrere geschäftliche Verbindungen, darunter die gemeinsame Entwicklung nichtflüchtiger magnetischer Speichertechnologie; zudem nutzen einige SSDs von Kioxia von SK Hynix gelieferten DRAM.
Darüber hinaus hält SK Hynix über Wandelanleihen ein wirtschaftliches Interesse an einer Investmentgesellschaft, die eine Beteiligung von 14,19 % an Kioxia hält.
Was die Preise betrifft, stieg der durchschnittliche Verkaufspreis für NAND von Kioxia in dem im Juni dieses Jahres endenden Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 70 %, nachdem er im Vorquartal bereits um mehr als 100 % zugelegt hatte. Hiroo Ota gab an, er habe das Vertriebsteam angewiesen, deutliche Preiserhöhungen für Rechenzentrumskunden künftig zu vermeiden.
Hiroo Ota erklärte, die NAND-Preise seien hoch genug gestiegen. Er glaubt, dass sich ein erneuter Anstieg um 70 % innerhalb eines einzelnen Quartals kaum wiederholen dürfte, da selbst Hyperscale-Cloud-Anbieter nur begrenzte Budgets hätten.
Allerdings schloss Ota die Möglichkeit künftiger Preisanpassungen nicht aus. Er merkte an, dass das Unternehmen derzeit vorziehe, das bestehende hohe Preisniveau zu halten, anstatt weiterhin erhebliche Preiserhöhungen durchzusetzen.
Steigende NAND-Preise und die anziehende Nachfrage nach KI-Rechenzentren haben auch die Markterwartungen hinsichtlich der Profitabilität von Kioxia verbessert. Am 9. September fiel der Aktienkurs von Kioxia um 0,71 % auf 57.000 Yen (ca. 372,11 US-Dollar).

[Quelle: TradingView]
Laut Bloomberg erwarten Analysten im Durchschnitt, dass der Betriebsgewinn von Kioxia im Geschäftsjahr, das im März 2027 endet, um mehr als das Neunfache steigen wird. Unterdessen planen Kioxia und SanDisk, bis 2032 rund 5 Billionen Yen in Japan zu investieren, wobei der Schwerpunkt auf Infrastruktur, Anlagen und Technologie-Upgrades in den Werken Yokkaichi und Kitakami liegt. Dieser Investitionsplan steht unter dem Vorbehalt staatlicher Unterstützung.
Hiroo Ota erklärte außerdem, dass Kioxia nicht „Marktanteile rein um der Marktanteile willen“ anstrebe, sondern vielmehr Technologie bereitstellen wolle, der Unternehmenskunden vorrangig den Vorzug geben.
Nach den jüngsten Äußerungen von Hiroo Ota zu urteilen, versucht Kioxia derzeit, relativ hohe NAND-Preise beizubehalten und gleichzeitig rasche Preisanstiege zu vermeiden, die die Bereitschaft der Rechenzentrumskunden zu langfristigen KI-Investitionen schwächen könnten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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