Goldpreis-Prognose: Kann Gold weiter steigen, da stärker als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten die Fed-Zinserhöhungserwartungen schüren?
Im asiatischen Handel am 7. September gaben die Goldpreise auf rund 4.390 US-Dollar nach, belastet durch starke US-Arbeitsmarktdaten für August, die die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung stärkten. Der US-Dollar und die US-Staatsanleiherenditen stiegen, wodurch die Opportunitätskosten für Gold wuchsen. Aus technischer Sicht fungiert die Marke von 4.300 US-Dollar als zentrale Unterstützung für die Bullen, während ein Bruch dieses Niveaus zu weiteren Verlusten in Richtung 4.200 US-Dollar führen könnte. Widerstände liegen bei 4.500 bis 4.510 US-Dollar; ein nachhaltiger Anstieg darüber könnte den Test der Marke von 4.700 US-Dollar ermöglichen.

TradingKey – Im asiatischen Handel am 7. September setzten die Goldpreise (XAUUSD) ihren Abwärtstrend nach den US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag fort und notierten zuletzt schwächer bei rund 4.390 US-Dollar. Der am vergangenen Freitag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht für August übertraf die Markterwartungen deutlich, was die bisherigen Einschätzungen einer raschen Abkühlung des US-Arbeitsmarktes revidierte und die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im September weiter verstärkte. Angetrieben davon stiegen der US-Dollar und die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen, was den Goldpreis von der Zinsseite her erneut unter Druck setzte.
Warum der Goldpreis fällt
Aus fundamentaler Sicht liegt der Hauptgrund für den Rückgang des Goldpreises darin, dass die US-Beschäftigungsdaten außerhalb der Landwirtschaft für August die Erwartungen weit übertroffen haben.
Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums (U.S. Bureau of Labor Statistics) stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im August um 162.000 – nahezu das Dreifache der Markterwartung von rund 56.000 –, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,1 % verblieb. Unterdessen stieg die Erwerbsquote gegenüber dem vorherigen Wert leicht auf 61,6 %, was darauf hindeutet, dass der US-Arbeitsmarkt insgesamt weiterhin eine gewisse Widerstandskraft aufweist.
Noch bemerkenswerter ist die deutliche Aufwärtsrevision der vorherigen Beschäftigungsdaten. Die Zahl der US-Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft für Juni wurde von einem Zuwachs von 20.000 auf 31.000 nach oben korrigiert, während der Wert für Juli kräftig von einem Rückgang um 23.000 auf einen Anstieg um 21.000 revidiert wurde. Über beide Monate hinweg wurden damit insgesamt 55.000 Arbeitsplätze mehr gemeldet als zuvor ausgewiesen. Dies deutet darauf hin, dass sich die Sorgen des Marktes über eine rasche Verschlechterung des US-Arbeitsmarktes etwas gelegt haben.
Zuvor hatten die ersten Beschäftigungsdaten für Juli noch einen Rückgang um 23.000 Arbeitsplätze ausgewiesen, was am Markt Befürchtungen einer raschen Abkühlung der US-Wirtschaft schürte und Anleger veranlasste, ihre Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen der Federal Reserve zu drosseln. Der Zuwachs von 162.000 Stellen im August sowie die Aufwärtskorrektur des Juli-Werts in den positiven Bereich veranlassten den Markt jedoch zu einer Neubewertung. Im Anschluss an die Datenveröffentlichung stiegen die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen und der US-Dollar im Gleichschritt. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen kletterte am vergangenen Freitag auf rund 4,77 %, und der Markt erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank im September weiter.
Was Gold betrifft, das selbst keine Zinsen abwirft: Wenn der Markt weitere Zinserhöhungen der Fed erwartet, steigen in der Regel auch die Renditen von Staatsanleihen dementsprechend, was die Opportunitätskosten für das Halten von Gold erhöht. Unterdessen stützen höhere US-Zinserwartungen üblicherweise den US-Dollar, was den in US-Dollar denominierten Goldpreis zusätzlich unter Druck setzt.
Technische Analyse des Goldpreises: 4.300 USD wird zur zentralen Unterstützung für die Bullen

Goldpreis-Tageschart, Quelle: TradingView
Laut dem Tageschart des Goldpreises hatte sich Gold zuvor der Marke von 4.700 US-Dollar genähert, bevor der Kurs unter dem Einfluss hawkisher Äußerungen von Fed-Chef Warsh in Jackson Hole, steigender internationaler Ölpreise und höherer Renditen von US-Staatsanleihen deutlich nachgab und in den vergangenen zwei Wochen einen Rückgang von fast 9 % verzeichnete. Obwohl Gold in der letzten Woche eine deutliche Erholung verbuchte, begrenzten starke US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) erneut den Spielraum für eine Kurserholung.
Derzeit befindet sich Gold in einer Konsolidierungsphase, nachdem der Kurs im August auf knapp unter 4.700 US-Dollar gestiegen war. Die wichtigste Unterstützung auf der Unterseite liegt bei 4.300 US-Dollar. Sollte diese Marke nicht halten, würde das bullische Momentum von Gold deutlich geschwächt, was zu einem weiteren Test der Marke von 4.200 US-Dollar führen könnte.
Hält sich Gold hingegen über dem Niveau von 4.300 US-Dollar, bleibt der kurzfristig bullische Trend intakt. Der wichtigste Widerstand auf der Oberseite liegt bei 4.500–4.510 US-Dollar. Stabilisiert sich Gold oberhalb von 4.510 US-Dollar, wird der Kurs die Widerstandsmarke von 4.700 US-Dollar erneut testen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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