Brent-Rohöl übersteigt 100-Dollar-Marke, da eskalierender Nahost-Konflikt Sorgen am Markt schürt
Am 9. September stiegen die Brent-Rohöl-Futures infolge des eskalierenden US-iranischen Konflikts über 100 US-Dollar pro Barrel. Angriffe auf iranische Tanker, US-Ziele und saudi-arabische Energieanlagen verstärken die geopolitischen Risiken. Besonders die Bedrohung der Straße von Hormus, einer zentralen globalen Öltransportroute, treibt die Risikoaufschläge nach oben. Laut Goldman Sachs droht bei anhaltenden Störungen der Lieferkette ein weiterer Preisanstieg auf 120 US-Dollar pro Barrel. Marktteilnehmer beobachten die kritische Lage im Persischen Golf und die potenziellen Folgen für die globale Energieversorgung mit großer Sorge.

TradingKey – Am 9. September stiegen die Futures auf Rohöl der Sorte Brent im Tagesverlauf über 100 US-Dollar pro Barrel und überschritten diese Schwelle erstmals seit dem 24. Juli. Während der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter eskaliert, haben Befürchtungen am Markt, dass die Rohölexporte aus dem Persischen Golf und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus noch stärker beeinträchtigt werden könnten, zu einem raschen Anstieg der Risikoaufschläge für Öl geführt.

Quelle: TradingView
Die jüngste Welle von Ölpreisanstiegen geht darauf zurück, dass das US-Militär die Zerstörung von fünf iranischen Tankern bekannt gab und dies als Reaktion auf vorherige Angriffe des Iran auf US-Marineobjekte bezeichnete. Anschließend startete der Iran Raketenangriffe auf US-Ziele in Jordanien und warnte die Golfstaaten, darunter Kuwait und Bahrain, vor einer Unterstützung der US-Streitkräfte, was die regionalen Spannungen weiter verschärfte.
Unterdessen griffen von Iran unterstützte Huthie-Milizen mehrere Ziele im Süden Saudi-Arabiens an, was Energie- und Wirtschaftseinrichtungen in Mitleidenschaft zog. Saudi-arabische Vertreter erklärten, dass an mehreren Energieanlagen, darunter der Jazan-Raffinerie, Brände ausbrachen, wobei das Gesamtausmaß der Schäden derzeit noch ermittelt wird. US-Außenminister Rubio erklärte zudem, dass Washington weiterhin Tanker mit Bezug zum Iran angreifen werde, was die Sorgen am Markt über eine weitere Ausweitung des regionalen Konflikts verstärkt.
Die Straße von Hormus steht im zentralen Fokus des Marktes. Als entscheidende globale Öltransportroute hat der Schiffsverkehr in der Meerenge zuletzt deutlich abgenommen, und der Iran hat zudem Pläne angekündigt, in der Nähe eine maritime Sperrzone einzurichten. Obwohl noch immer einige Tanker die Passage nutzen und die Ölproduzenten am Persischen Golf nach alternativen Transportrouten und Häfen suchen, steigt das Risiko von Störungen in der Lieferkette stetig an.
Goldman Sachs (GS) warnte zuvor, dass die Rohölpreise sogar weiter auf 120 US-Dollar pro Barrel steigen könnten, falls die Angriffe auf die Schifffahrt und Energieanlagen im Nahen Osten weiter eskalieren und die Transportstörungen länger andauern.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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