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Anthropic und OpenAI streben Investment-Grade-Ratings nach dem Börsengang an, da massive Ausgaben für KI-Rechenleistung den Finanzierungsbedarf anheizen

TradingKeySep 8, 2026 7:30 AM

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Morgan Stanley und Goldman Sachs verhandeln laut Financial Times im Auftrag von OpenAI und Anthropic mit Ratingagenturen über Investment-Grade-Kreditratings nach künftigen Börsengängen. Ziel ist der Zugang zum 11,7 Billionen US-Dollar schweren Unternehmensanleihenmarkt zur Finanzierung massiver KI-Infrastrukturkosten. Bislang qualifizieren sich die unrentablen KI-Giganten aufgrund negativer Cashflows traditionell nur für den Speculative-Grade-Bereich. Ein erfolgreicher Börsengang soll die Bilanzen stärken und die Kapitalbasis erweitern. Dies würde die Abhängigkeit von Eigenkapitalfinanzierungen verringern und institutionellen Anlegern neue Anlagemöglichkeiten eröffnen. Die endgültige Bewertung durch Ratingagenturen hängt jedoch von der künftigen Profitabilität und den Finanzdaten ab.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Laut Financial Times vom 8. September stehen Morgan Stanley (MS) und Goldman Sachs (GS) im Namen von OpenAI und Anthropic in Kontakt mit Ratingagenturen wie S&P, Moody's und Fitch in der Hoffnung, dass die beiden Unternehmen nach ihren künftigen Börsengängen Kreditratings im Investment-Grade-Bereich erhalten können.

Sollte dieses Ziel erreicht werden, würde es den beiden KI-Giganten den Zugang zum weltweiten Markt für Unternehmensanleihen erleichtern, der auf rund 11,7 Billionen US-Dollar geschätzt wird, und ihnen womöglich eine günstigere Finanzierung ermöglichen.

Für die weiterhin unrentablen Unternehmen OpenAI und Anthropic wird dieses Ziel jedoch keineswegs leicht zu erreichen sein. Analysten von Ratingagenturen wiesen darauf hin, dass keines der beiden Unternehmen über einen stabilen positiven freien Cashflow verfügt, während das Training von KI-Modellen und der Bau von Rechenzentren kontinuierliche, massive Kapitalinvestitionen erfordern. Folglich fallen beide Unternehmen nach traditionellen Kreditkennzahlen derzeit eher in den risikoreichen Speculative-Grade-Bereich.

Die zentrale Überzeugung der Wall Street ist jedoch, dass ein Börsengang eine entscheidende Wende für die Kreditprofile beider Unternehmen markieren könnte. Eine umfangreiche Eigenkapitalbeschaffung beim Börsengang würde die Cash-Reserven deutlich aufstocken, die Bilanzen stärken und eine solide Grundlage für spätere Fremdkapitalaufnahmen schaffen. Für institutionelle Anleger wie Pensionskassen und Versicherungsgesellschaften, die Investment-Grade-Anleihen bevorzugen, würde sich der potenzielle Kapitalpool noch weiter vergrößern, sobald die beiden Unternehmen entsprechende Ratings erhalten.

Die aktiven Bemühungen der beiden Unternehmen um einen Zugang zum Anleihemarkt stehen in engem Zusammenhang mit dem Kapitalbedarf für die KI-Infrastruktur.

OpenAI und Anthropic weiten ihre Investitionen in Rechenleistung, Chips und Rechenzentren kontinuierlich aus. Sich ausschließlich auf Risikokapital und Eigenkapitalinvestitionen institutioneller Anleger zu verlassen, reicht zur Deckung des künftigen Expansionsbedarfs nicht mehr aus, weshalb die Ausgabe von Anleihen zu einer wichtigen Option zur Ergänzung der langfristigen Finanzierung wird.

Dies betrifft auch Infrastrukturpartner wie Oracle und Nvidia, die in der Vergangenheit Finanzierungen oder Kreditunterstützung für die groß angelegten KI-Projekte von OpenAI und Anthropic bereitgestellt haben. Wenn die beiden Unternehmen unabhängige, kostengünstige Finanzierungskanäle aufbauen können, würde dies auch dazu beitragen, die Abhängigkeit der Kooperationsprojekte von externen Garantien zu verringern.

SpaceX (SPCX) sicherte sich nach dem Börsengang im Juni dieses Jahres rasch ein Investment-Grade-Rating und lieferte damit ein neues Referenzbeispiel für OpenAI und Anthropic. Im Vergleich zu Tech-Konzernen, die bereits über etablierte kommerzielle Vermögenswerte und Cashflows verfügen, besteht bei der Profitabilität der beiden KI-Unternehmen jedoch nach wie vor eine erhebliche Lücke. Wie Ratingagenturen ihre Kapitalstärke, ihr Geschäftswachstum und ihren langfristigen Cashflow letztlich bewerten werden, bleibt daher bis zum Vollzug ihrer Börsengänge und der Offenlegung weiterer Finanzdaten abzuwarten.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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