US-Chip-Aktien brechen vorbörslich ein: Micron fällt um über 5 %, AMD und Intel verlieren mehr als 4 %
Am 28. Juli US-Ostküstenzeit stand der US-Halbleitersektor durch verstärkte Kapitalabflüsse unter Druck. Auslöser ist die wachsende Konkurrenz durch chinesische DRAM-Produzenten wie ChangXin sowie technologische Fortschritte bei einheimischen Lithografieanlagen. Zudem belasten Sorgen über die Rentabilität massiver KI-Rechenzentrumsinvestitionen die Stimmung. Die schwache Entwicklung asiatischer Chip-Aktien verschärfte den Abwärtstrend zusätzlich. Kurzfristig dominieren Bewertungskorrekturen und Gewinnmitnahmen. Die weitere Marktentwicklung hängt entscheidend von den kommenden Quartalszahlen und KI-Investitionsprognosen großer Cloud-Anbieter ab, die über den weiteren Kursverlauf von Werten wie Micron und AMD entscheiden werden.

TradingKey – Am 28. Juli US-Ostküstenzeit geriet der US-Halbleitersektor im vorbörslichen Handel weiter unter Druck. Micron Technology ( MU) fiel um mehr als 5 %, während AMD ( AMD) und Intel ( INTC) beide um mehr als 4 % nachgaben. Dies deutet darauf hin, dass weiterhin Kapital aus Speicherchip- und KI-Konzeptaktien abgezogen wird, die in jüngster Zeit erhebliche Gewinne erzielt hatten.

Vorbörslicher Aktienkurschart von Micron, Quelle: FUTUBULL
Dieser Kursrückgang wurde in erster Linie durch den sich verschärfenden Wettbewerb im Halbleitersektor in China ausgelöst. Die Aktien des chinesischen DRAM-Herstellers ChangXin Technology stiegen bei ihrem Börsendebüt stark an, was den Markt veranlasste, die Wettbewerbslandschaft der globalen Speicherchipbranche neu zu bewerten. Anleger befürchten, dass ChangXin nach der Sicherung einer massiven Finanzierung den Kapazitätsausbau beschleunigen und sich in Zukunft einen noch härteren Preis- und Marktanteilskampf mit Micron, Samsung Electronics und SK Hynix auf dem Markt für Standard-DRAM-Chips liefern könnte.
Unterdessen haben Berichte, wonach chinesische Unternehmen den Hochlauf der Serienproduktion einheimischer DUV-Lithografieanlagen (Deep Ultraviolet) vorantreiben, am Markt Sorgen geschürt, dass Chinas verbesserte Fähigkeiten in der Chipherstellung die langfristigen Wettbewerbsvorteile von US-amerikanischen und europäischen Halbleiterunternehmen untergraben könnten. Unter dem Eindruck dieser Nachrichten gab der Philadelphia Semiconductor Index im vorherigen Handelsverlauf zeitweise um rund 2 % nach, wobei Chip-Aktien wie AMD, Micron und Nvidia allgemein schwächer tendierten. Asiatische Chip-Aktien gerieten am Dienstag ebenfalls in einen Ausverkauf, wobei Samsung Electronics um 13 % einbrach und SK Hynix um 14 % absackte, was die Stimmung im vorbörslichen US-Handel weiter dämpfte.
Neben dem Wettbewerbsdruck aus China äußern Anleger auch Bedenken wegen der hohen Baukosten für KI-Rechenzentren und der Frage, ob sich die massiven Investitionen der Technologiekonzerne zeitnah in Gewinne ummünzen lassen.
Kurzfristig steht der Halbleitersektor weiterhin unter dem Druck von Bewertungskorrekturen und Gewinnmitnahmen. Der Markt wird sich als Nächstes auf die Ergebnisse und die Prognosen zu den KI-Investitionen von großen Technologieunternehmen wie Microsoft ( MSFT ), Meta ( META) und Amazon ( AMZN) sowie die Ergebnisberichte und Prognosen zu den KI-Investitionen anderer großer Technologieunternehmen konzentrieren. Wenn Cloud-Computing-Anbieter ihre Chipkäufe weiter ausbauen, könnten Aktien wie Micron und AMD Unterstützung finden; sollten die Investitionen hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnte sich der Korrekturdruck auf Chip-Aktien weiter verschärfen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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