Tesla steigt den vierten Tag in Folge und kehrt auf 430 $ zurück. Analysten erwarten, dass die Auslieferungen im 2. Quartal die Prognosen übertreffen werden, was die anhaltende Erholung der Aktie weiter ankurbeln könnte
Tesla verzeichnete am 1. Juli (US-Ostküstenzeit) den vierten Kursanstieg in Folge. Trotz einer schwachen globalen Marktlage erwartet der Markt Q2-Auslieferungen von ca. 396.500 Fahrzeugen. Während das Automobilgeschäft in Europa und China wächst, belastet der US-Markt die Bilanz. Der stabile Cashflow bleibt essenziell, um Teslas massive Investitionen von 25 Milliarden USD in KI, Robotik und autonome Technologien zu finanzieren. Morgan Stanley hob die Prognose auf 413.000 Einheiten an, da die Erholung in Übersee positiv überrascht. Trotz optimistischer Analystenziele warnen Akteure wie Michael Burry vor einer Überbewertung, was die Kluft zwischen Bullen und Bären verdeutlicht.

TradingKey - Am 1. Juli (US-Ostküstenzeit) legte Tesla ( TSLA) den vierten Tag in Folge zu, mit einem Anstieg von über 14 %, was den Aktienkurs wieder auf 430 USD trieb. Bei Redaktionsschluss lag die Aktie mit 1,71 % im Plus bei 427,79 USD. Berichten zufolge erwartet der Markt vor dem Hintergrund eines insgesamt schwachen globalen Elektrofahrzeugmarktes, dass Teslas weltweite Auslieferungen im zweiten Quartal bei rund 396.500 Fahrzeugen liegen werden, was einem Anstieg von etwa 3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

[Quelle: TradingView]
Für Tesla-Anleger steht der aktuelle Fokus auf die Autoverkäufe weit hinter den Entwicklungen des Unternehmens in den Bereichen KI, autonomes Fahren und Robotik zurück. Dennoch bleibt der durch die Autoverkäufe generierte Cashflow für Tesla von entscheidender Bedeutung.
Elon Musk hat die Investitionsausgaben für das Gesamtjahr auf über 25 Milliarden USD festgelegt – das Dreifache des Vorjahresvolumens –, wobei die Hauptinvestitionen in den Fabrikausbau, den humanoiden Roboter Optimus, die Erforschung und Entwicklung von KI-Technologie sowie die Einführung von Robotaxis fließen. Da die meisten dieser langfristigen Initiativen kurzfristig keine Umsätze generieren können, ist ein stabiles Automobilgeschäft nach wie vor das Kernfundament zur Unterstützung derart hoher Investitionen.
Nach Regionen betrachtet hat sich das Automobilgeschäft von Tesla auf dem europäischen und dem chinesischen Markt gleichzeitig erholt. Die Verkäufe auf dem europäischen Markt stiegen in den ersten fünf Monaten um 57 % gegenüber dem Vorjahr, während die Auslieferungen des Werks in Shanghai im Mai um 39 % im Jahresvergleich zulegten. Unterdessen steht der US-Markt aufgrund des Wegfalls von Steuervergünstigungen für Elektrofahrzeuge weiterhin unter Druck, wobei die Nachfrage sogar noch schwächer ausfiel als das ohnehin niedrige Niveau des Vorjahreszeitraums.
Kürzlich hob Morgan Stanley seine Auslieferungsprognose von zuvor 373.000 Fahrzeugen auf 413.000 Fahrzeuge an. Die Bank erklärte, dass der Aufwärtstrend auf dem US-Markt zwar insgesamt verhalten bleibe, die Erholung auf dem europäischen und chinesischen Markt jedoch sehr stark ausgeprägt sei und die Auslieferungen voraussichtlich um 7,6 % im Jahresvergleich steigern werde. Der Hauptgrund für die Anhebung des Auslieferungsvolumens liegt darin, dass die Fahrzeugneuzulassungsdaten auf dem europäischen Markt im Vorjahresvergleich deutlich gestiegen sind, wobei die April-Daten den Erholungstrend nach dem Branchentief von 2025 fortsetzten. Gleichzeitig zeigte auch der chinesische Markt Erholungsanzeichen: Die Inlandsverkäufe im Mai verzeichneten sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich ein Wachstum. Damit wurde der zweimonatige Rückgang in Folge im Jahresvergleich beendet, was darauf hindeutet, dass sich die Nachfrage herstellerseitig allmählich stabilisiert.
Marktanalysen deuten darauf hin, dass die Auslieferungsdaten für das zweite Quartal bei einer starken Performance im Juni die Erwartungen leicht übertreffen könnten, was der zuletzt kontinuierlich unter Druck stehenden Aktie Auftrieb geben dürfte.
Es ist erwähnenswert, dass Michael Burry, der bekannte Hedgefonds-Manager, der als Vorlage für „The Big Short“ diente, erklärte, dass er neue Short-Positionen gegen Nvidia, Applied Materials und Tesla eingegangen ist. Er shortete Tesla zu einem Kurs von 416 USD und äußerte sich erfreut darüber, dass die Aktie wieder auf dieses Niveau zurückgesprungen ist.
Die jüngste Zusammenfassung der Analystenbewertungen zeigt, dass die Wall-Street-Investmentbanken die Aussichten von Tesla generell optimistisch einschätzen, die Kluft zwischen Bullen und Bären jedoch enorm ist. Insgesamt 23 Analysten haben Tesla in den vergangenen drei Monaten bewertet, wobei das höchste Kursziel bei 600 USD, das niedrigste bei nur 125 USD und das durchschnittliche Kursziel bei 431,65 USD liegt.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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