Marvell steigt vorbörslich um über 13 % nach Deal mit Google über maßgeschneiderte Chips
Die Marvell-Technology-Aktie stieg im US-vorbörslichen Handel um über 13 % nach einer Partnerschaftsvereinbarung mit Google für kundenspezifische KI-Chips. Diese Zusammenarbeit ergänzt Googles bestehende Kooperation mit Broadcom und soll die stark wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur bedienen. Für Marvell stärkt dies den strategischen Fokus auf KI-Rechenzentren, erweitert den Marktanteil bei Hyperscalern und diversifiziert die Einnahmequellen des Unternehmens im Bereich maßgeschneiderter Halbleiter.

TradingKey – Die Aktie von Marvell Technology (MRVL) ist am Mittwoch im US-vorbörslichen Handel um über 13 % nach oben geschossen. Marktberichten zufolge hat das Unternehmen eine Partnerschaftsvereinbarung über kundenspezifische Chips mit Google (GOOGL) geschlossen, was darauf hindeutet, dass die seit Monaten andauernden Verhandlungen über eine Zusammenarbeit substanzielle Fortschritte gemacht haben. Es wird erwartet, dass sich Marvell weiter am Ausbau der KI-Infrastruktur von Google beteiligt und seinen Marktanteil auf dem Markt für kundenspezifische KI-Chips führender Cloud-Computing-Konzerne vergrößert.

Aktienkurschart von Marvell Technology, Quelle: FUTUBULL
Die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen zog erstmals im April dieses Jahres die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich. Damaligen Berichten zufolge führte Google Gespräche mit Marvell über die gemeinsame Entwicklung zweier kundenspezifischer KI-Chips: bei einem handelte es sich um einen Speicherverarbeitungschip als Ergänzung zu Googles TPU, beim anderen um einen neuartigen TPU-Typ, der speziell für die Inferenz von KI-Modellen entwickelt wurde. Die Nachricht löste damals eine spürbare Rally bei der Marvell-Aktie aus.
Google hat seine Investitionen in hauseigene KI-Chips in den letzten Jahren rasch ausgeweitet. Im Vergleich zum direkten Kauf von Allzweck-GPUs können maßgeschneiderte Chips, die für spezifische KI-Aufgaben entwickelt wurden, ein besseres Gleichgewicht zwischen Leistung, Energieverbrauch und Kosten erzielen. Google arbeitet bei der Entwicklung von TPUs bereits seit Langem mit Broadcom (AVGO) zusammen und hat diese Kooperation bis 2031 verlängert. Die Einbindung von Marvell bedeutet daher nicht, dass Broadcom ersetzt wird; vielmehr zielt sie sehr wahrscheinlich darauf ab, das Chipangebot durch einen neuen Partner zu erweitern, um die rasch steigende Nachfrage nach KI-Training und -Inferenz zu decken.
Für Marvell hat sich der Geschäftsschwerpunkt in den vergangenen Jahren rasch in Richtung KI-Rechenzentren verlagert, wobei das Geschäft mit kundenspezifischen Chips zu einem der wichtigsten Wachstumstreiber geworden ist. Sollten die für Google bestimmten Chips künftig in die Serienproduktion gehen, würde Marvell weitere langfristige Aufträge von Hyperscale-Cloud-Kunden sichern und gleichzeitig die Abhängigkeit seines KI-Geschäfts von einer geringen Zahl bestehender Projekte verringern. Bisherige Daten zeigten, dass Marvells Rechenzentren-Umsatz für das Geschäftsjahr 2026 rund 6,1 Milliarden US-Dollar erreichte, wobei das Geschäft mit kundenspezifischen Chips ein hochgerechnetes Jahresumsatzvolumen von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar erzielte und das Unternehmen Projekte mehrerer großer Cloud-Service-Provider für sich gewinnen konnte.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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