TradingKey Täglicher Marktbericht: KI-Trade neu entfacht, Micron und Qualcomm signalisieren starke Chipnachfrage
Am 24. Juni (EST) schlossen die US-Indizes uneinheitlich. Während Tech-Werte aufgrund hoher KI-Bewertungen und Zinssorgen unter Druck standen, profitierten zyklische Sektoren von fallenden Ölpreisen. Micron Technology überzeugte nachbörslich mit starken Quartalszahlen und positiven KI-Speicherprognosen, während Cerebras nach einer Margensenkung einbrach. Gold verlor durch den stärkeren US-Dollar an Wert. Der Fokus liegt nun auf dem bevorstehenden US-PCE-Preisindex, der Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve geben wird. Zudem markiert die Aufnahme von Alphabet in den Dow Jones einen strategischen Wandel hin zu einer stärkeren Gewichtung des Technologiesektors.

Markttrends im Blick
TradingKey - Am 24. Juni (EST) schlossen die drei wichtigsten US-Aktienindizes uneinheitlich. Der Markt verdaute weiterhin die hohen KI-Bewertungen, den Investitionsdruck auf die Tech-Giganten sowie die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf. Ein starker Rückgang der Ölpreise dämpfte die Inflationssorgen und beflügelte die Sektoren Luftfahrt, Reisen, Industrie und zyklischer Konsum, während Tech-Aktien unter Druck blieben und den Nasdaq sowie den S&P 500 leicht ins Minus zogen.
Am Ende des Handelstages stieg der Dow Jones Industrial Average um 0,35 % auf 51.854,17 Punkte; der Nasdaq Composite Index fiel um 0,43 % auf 25.476,64 Punkte; und der S&P 500 Index verlor 0,10 % auf 7.358,21 Punkte.
Mit Blick auf Sektoren und Einzelwerte präsentierten sich Tech-Aktien allgemein schwach. Microsoft ( MSFT) fiel um über 2 %, Nvidia ( NVDA ), Apple ( AAPL ), Alphabet ( GOOGL) schlossen etwas leichter; Qualcomm ( QCOM) schloss über 3 % im Minus. Der KI-Chip-Neuling Cerebras ( CBRS) brach um 19,6 % ein, nachdem die Prognose für die Bruttomarge des Gesamtjahres unter dem Niveau des ersten Quartals lag, was am Markt Sorgen über die Ertragsqualität von KI-Chipherstellern auslöste.
Der Halbleitersektor erhielt nachbörslich einen wichtigen Impuls. Micron Technology ( MU) schloss im regulären Handel etwas leichter, doch die Aktie legte nachbörslich nach der Veröffentlichung starker Quartalszahlen und einer optimistischen Prognose um über 15 % zu. Der Umsatz des Unternehmens im dritten Quartal erreichte 41,46 Milliarden US-Dollar bei einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 25,11 US-Dollar – beides übertraf die Markterwartungen. Zudem signalisierte das Unternehmen, dass der KI-bedingte Lieferengpass bei Speicherchips bis über das Jahr 2027 hinaus anhalten könnte.
An den Rohstoffmärkten setzten die Ölpreise ihren deutlichen Rückgang fort. Sorgen über Unterbrechungen der Rohölversorgung legten sich, da sich der Transit durch die Straße von Hormus verbesserte und mehr Tanker ausliefen. Brent-Rohöl (Spot) schloss mit einem Minus von 4,7 % bei 73,37 US-Dollar je Barrel, während WTI ( USOIL)-Rohöl (Spot) um 4,35 % nachgab und bei 69,86 US-Dollar je Barrel schloss. Bei den Edelmetallen belasteten ein stärkerer US-Dollar und die steigenden Erwartungen an Fed-Zinserhöhungen den Goldpreis. Gold ( XAUUSD) setzte seinen Rückzug fort und näherte sich einem Zwei-Wochen-Tief, wobei es im Handelsverlauf kurzzeitig unter 4.000 US-Dollar fiel und ein Tief von 3.959,14 US-Dollar erreichte.
Marktschlagzeilen
Der Ergebnisbericht von Micron Technology hat das Vertrauen des Marktes in die Nachfrage nach KI-Speichern gestärkt. Das Unternehmen gab an, dass Kunden 22 Milliarden US-Dollar zugesagt haben, um sich zukünftige Lieferungen von Speicherchips zu sichern, wobei die verbleibenden Leistungsverpflichtungen bei rund 100 Milliarden US-Dollar liegen. Zudem erwartet Micron für das vierte Geschäftsquartal Investitionsausgaben von rund 10 Milliarden US-Dollar, was über den Markterwartungen liegt und signalisiert, dass das Angebot an KI-Servern und High-Bandwidth-Memory weiterhin knapp ist.
Der erste Ergebnisbericht von Cerebras nach dem Börsengang hat am Markt gemischte Reaktionen ausgelöst. Während die Partnerschaften des Unternehmens mit Kunden wie OpenAI und AWS weiterhin Fortschritte machen, wurde die Prognose für die Bruttomarge im Gesamtjahr auf 38 %–41 % gesenkt, was deutlich unter dem Niveau von 47 % im ersten Quartal und weit unter den Bruttomargen etablierter Chiphersteller wie Nvidia und AMD liegt. Unterdessen hat auch die Ankündigung von OpenAI bezüglich seines selbst entwickelten Inferenz-Chips "Jalapeño" die Sorgen der Anleger über das Wettbewerbsumfeld bei KI-Chips verstärkt.
Alphabet wird in den Dow Jones Industrial Average aufgenommen und ersetzt Verizon. Die Änderung wird am 29. Juni wirksam und markiert eine weitere Verschiebung der Gewichtung des Dow in Richtung Technologie- und Kommunikationsdienste. Obwohl Alphabet heute etwas schwächer schloss, wird die Aufnahme in den Dow dazu beitragen, die Repräsentanz des Unternehmens im traditionellen Blue-Chip-Index zu stärken.
Jensen Huang verkündet den Anbruch des Zeitalters der KI-Fabriken. Nvidia-CEO Jensen Huang erklärte auf der Hauptversammlung, dass sich KI-Rechenzentren zu "KI-Fabriken, die Token herstellen" entwickeln, welche in Code, Antworten, Designs und Dienstleistungen umgewandelt werden können, um so Umsätze zu generieren. Er betonte, dass "nützliche KI da ist und bereits Gewinne abwirft", womit er der Skepsis des Marktes hinsichtlich der Investitionsrendite von KI-Investitionsausgaben entgegnete.
Qualcomm beschleunigt seinen Vorstoß in Richtung KI-Rechenzentren. Qualcomm erwartet, dass der Umsatz mit Rechenzentrumschips bis 2029 15 Milliarden US-Dollar erreichen wird, und erklärte, dass der Umsatz in diesem Geschäftsbereich im Geschäftsjahr 2027 voraussichtlich 5 Milliarden US-Dollar betragen soll. Meta wird die Dragonfly C1000-Rechenzentrums-CPU des Unternehmens einsetzen, und auch Microsoft wird seine HBC-Chips implementieren, was zeigt, dass Qualcomm seinen Einstieg in den Markt für KI-Inferenzchips beschleunigt.
Auf makroökonomischer Ebene beobachten die Anleger weiterhin den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve. CME FedWatch zeigt, dass Händler ihre Wetten auf eine zweite Zinserhöhung der Fed in diesem Jahr verstärken. Der am Donnerstag anstehende US-PCE-Preisindex wird ein entscheidender Datenpunkt für die Bewertung des Inflationsdrucks und der Zinsperspektiven sein.
Die 10 aktivsten Aktien
Die folgende Tabelle zeigt die zehn derzeit am aktivsten gehandelten Aktien des Marktes. Unterstützt durch enorme Handelsvolumina und eine hervorragende Liquidität haben sich diese Vermögenswerte zu wichtigen Benchmarks für die Verfolgung der globalen Marktdynamik entwickelt.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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