OpenAI in Gesprächen über die Anmietung eines von Nvidia unterstützten 10-Gigawatt-Rechenzentrums in Ohio
OpenAI verhandelt fortgeschritten über das Leasing eines geplanten 10-GW-Rechenzentrumscampus in Ohio, dessen geschätzte Kosten 500 Milliarden US-Dollar betragen. Nvidia könnte finanzielle Unterstützung leisten. OpenAI plant eine 20-jährige Mietdauer, wobei die erste Phase 2028 mit 800 MW starten soll. Dies unterstreicht OpenAIs Bestreben, unabhängige Kontrolle über Rechenzentren zu gewinnen, zusätzlich zu bestehenden Verträgen mit Microsoft, Oracle und Amazon. Die Entwicklung des Standorts leitet SB Energy, eine Tochtergesellschaft von SoftBank. OpenAI muss über die Chip- und Serverkosten hinaus zweistellige Milliardenbeträge für die Beschaffung von Nvidia-KI-Chips zahlen.

TradingKey - Am 9. Juni (ET) erklärten mit der Angelegenheit vertraute Quellen, dass OpenAI fortgeschrittene Verhandlungen über das Leasing eines geplanten 10-Gigawatt-Rechenzentrumscampus in Ohio führt. Der Campus soll auf bundeseigenem Land errichtet werden, und Nvidia ( NVDA) könnte finanzielle Unterstützung leisten.
Basierend auf aktuellen Chip-, Arbeits- und Strompreisen werden die Gesamtkosten des vollständig fertiggestellten Campus auf mindestens 500 Milliarden US-Dollar geschätzt. OpenAI plant, einen 20-jährigen Leasingvertrag zu unterzeichnen und die Zahlungsverpflichtungen zu übernehmen, sobald das Projekt betriebsbereit ist. Die erste Phase mit ca. 800 Megawatt soll voraussichtlich 2028 starten und markiert die bisher größte Einzelinvestition von OpenAI in die Infrastruktur.
Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, und der Plan kann sich noch ändern. Sollte das Projekt realisiert werden, bedeutet dies, dass OpenAI über seine bestehenden umfangreichen Server-Leasingverträge mit Microsoft ( MSFT ), Oracle ( ORCL ) und Amazon ( AMZN) Cloud-Diensten hinaus weiterhin eine unabhängige Kontrolle über seine Rechenzentren anstrebt.
Dieser Ansatz ähnelt der zuvor von OpenAI vorgeschlagenen „Stargate“-Initiative, die ursprünglich darauf abzielte, ein Joint Venture mit Oracle und SoftBank zu gründen, um Rechenzentrumskapazitäten im Wert von 500 Milliarden US-Dollar aufzubauen, aber das dreiseitige Joint-Venture-Unternehmen kam letztlich nicht zustande.
SoftBank leitet die Entwicklung, unterstützt durch NVIDIA.
SB Energy, eine Tochtergesellschaft von SoftBank, leitet die Erschließung des Projektstandorts. Im März hielt SB Energy eine Spatenstich-Zeremonie für den Campus ab, an der SoftBank-Gründer Masayoshi Son und der US-Energieminister Chris Wright teilnahmen. Die genauen Rollen von OpenAI und NVIDIA wurden zuvor nicht bekannt gegeben.
NVIDIA hat Gespräche darüber geführt, das Projekt eher durch Kreditunterstützung als durch direkte Finanzierung zu fördern. Durch die Bürgschaft für den Mietvertrag von OpenAI wird NVIDIA de facto als Infrastrukturfinanzierer fungieren, um Chip-Kunden langfristig an sich zu binden.
Hintergrund und Umfang des Ohio-Projekts
Das Ohio-Projekt basiert auf einer Vereinbarung zwischen SB Energy und der Trump-Regierung zur Neugestaltung des vorgenannten ehemaligen Urananreicherungsstandorts. Im Februar gab das US-Handelsministerium bekannt, dass SB Energy im Rahmen eines neuen US-japanischen Handelsabkommens 33 Milliarden US-Dollar in den Bau eines 9,2-Gigawatt-Erdgaskraftwerks an diesem Standort investieren wird. Die US-Regierung wird Eigentümerin der Anlage sein, während SB Energy für deren Betrieb verantwortlich ist.
Die Rechenzentrumskapazität von 10 Gigawatt entspricht etwa dem 4,5-fachen der Erzeugungskapazität des Hoover-Staudamms und übertrifft damit ähnliche Projekte bei weitem. Der Zeitplan für die vollständige Fertigstellung der gesamten Anlage in Ohio wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.
OpenAIs finanzielle Vereinbarungen und Herausforderungen
Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, ist OpenAI verpflichtet, über eine Leasinglaufzeit von 20 Jahren mindestens zweistellige Milliardenbeträge in US-Dollar zu zahlen. Diese Summe versteht sich exklusive der Kosten für Chips und Server. Auf Basis dieser Schätzungen würde OpenAI für die Beschaffung von Nvidia-KI-Chips zusätzlich etwa 350 Milliarden US-Dollar benötigen.
OpenAI hat über die Strukturierung von Finanzierungen für die Chip-Beschaffung beraten, wobei jedoch ungewiss bleibt, ob Nvidia oder andere Akteure Unterstützung in Form von Leasing- oder Finanzierungsmodellen anbieten werden.
OpenAI beschleunigt seine Anstrengungen zur Sicherung der für künftige KI-Systeme erforderlichen Energiekapazitäten und Chips bei gleichzeitiger Gewährleistung der finanziellen Tragfähigkeit. Das Unternehmen hat Cloud-Leasingverträge mit Anbietern wie Oracle, Microsoft und Amazon Web Services unterzeichnet. Am 8. Juni reichte OpenAI vertraulich einen Antrag auf einen Börsengang ein; es wird erwartet, dass die enormen Ausgaben für Rechenleistung ein zentraler Aspekt im Rahmen der Prüfung der Börsenzulassung sein werden.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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