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'Wolf of Wall Street' Ackman schlägt Alarm: Aktueller KI-Boom auffallend ähnlich wie Dotcom-Blase 2000, werden Microsoft und Amazon 'zu Unrecht verkauft'?

TradingKeyJun 4, 2026 8:35 AM

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Bill Ackman warnt vor einer Wiederholung der Dotcom-Blase, da Anleger sich auf Hype-Sektoren wie KI-Chips konzentrieren und dabei qualitativ hochwertige Technologieaktien vernachlässigen. Er sieht Parallelen zur psychologischen Dynamik von 2000, wo breite Technologieunternehmen wie Microsoft, Amazon und Meta unterbewertet sind, während kurzfristiges Kapital in „heiße“ Sektoren fließt. Ackman betont die Notwendigkeit, KI-Disruptionsrisiken zu bewerten. Er hebt Microsoft als Gewinner der KI-Ära hervor. Der Softwaresektor stehe vor einer Divergenz, die eine granulare Analyse erfordere. Zukünftige Investitionsmöglichkeiten sieht er in SpaceX und OpenAI.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey — Während die Wall Street im Rausch der KI-Chip-Aktien schwelgt, hat Bill Ackman eine Warnung ausgesprochen. Der Gründer von Pershing Square Capital erklärte unverblümt, dass der aktuelle Markt die Fehler der Dotcom-Blase aus dem Jahr 2000 wiederhole, wobei Anleger hektisch dem „nächsten großen Ding“ hinterherjagen – wie etwa Chips, Halbleitern und Energie –, während sie gleichzeitig hochwertige Technologieaktien mit echtem langfristigem Wert vernachlässigen.

Marktpsychologie kehrt in das Jahr 2000 zurück: Kapital strömt in „heiße Sektoren“

Ackman ist der Ansicht, dass die Ähnlichkeiten zwischen dem aktuellen Markt und der Ära der Dotcom-Blase letztlich auf die Konvergenz der Anlegerpsychologie zurückzuführen sind.

"Das Interessante am Markt ist, dass die Menschen immer nach den neuesten Trends suchen, und im Moment sind diese 'neuen Dinge' Chips, Halbleiter und Energie; kurzfristiges Kapital fließt in diese Sektoren", sagte er. "Dabei passiert typischerweise, dass qualitativ wirklich hochwertige Vermögenswerte beiseitegeschoben werden."

Er führte den Markt im Jahr 2000 als Beispiel an, als die Anleger in einen Rausch um Internetaktien verfielen, während Warren Buffetts Berkshire Hathaway ( BRK.a) als "Relikt" betrachtet wurde und seine Bewertung auf historische Tiefstände fiel.

Heute spielt sich ein ähnliches Szenario ab – Amazon ( AMZN ), Meta ( META) und Microsoft ( MSFT) sowie andere große Technologieunternehmen stehen vor einer ähnlichen Zwickmühle, da sie vom Markt als "veraltet" abgestempelt werden, was dazu geführt hat, dass ihre Aktienkurse stark unterbewertet sind.

Es ist bemerkenswert, dass genau diese unterbewerteten, hochwertigen Technologieaktien Ackmans derzeitige Kernbeteiligungen sind. Er gab letzten Monat bekannt, dass er eine neue Position in Microsoft aufgebaut hat, nachdem der Aktienkurs infolge des Ergebnisberichts vom Februar gesunken war, da er das Unternehmen als einen der Gewinner der KI-Ära ansieht.

"Anleger können nicht einfach alle Technologieaktien in einen Topf werfen", betonte Ackman. "Unternehmen, die tatsächlich über Burggräben, Cashflow und KI-Transformationsfähigkeiten verfügen, könnten falsch bewertet sein, während der Markt kurzfristigen Modetrends hinterherjagt."

Investmentlogik in der KI-Ära: Bewertung des Risikos von Unternehmensdisruptionen

Angesichts der KI-Welle ist Ackman davon überzeugt, dass die Anlagestrategien angepasst werden müssen. "Bei der heutigen Geldanlage partizipiert man entweder direkt oder indirekt an der KI, oder man wird von ihr bedroht – man muss sie also verstehen." Er wies darauf hin, dass für langfristige Investoren der Schlüssel darin liege, das Risiko einer Disruption des Geschäftsmodells durch KI zu bewerten, wobei "die Wahrscheinlichkeit eines solchen Risikos heute erheblich zugenommen hat."

Aus seiner Sicht ist Microsoft ein klassischer Profiteur der KI-Ära. Der Tech-Gigant verfügt nicht nur über tiefgreifende technologische Erfahrung und eine gewaltige Nutzerbasis, sondern integriert vor allem aktiv KI-Technologie in seine Produkte.

Ackman hob insbesondere hervor, dass der KI-Assistent Copilot, der von Microsoft-CEO Satya Nadella persönlich vorangetrieben wird, zu einem zentralen Instrument für die Produktdifferenzierung von Microsoft avanciert.

Im Gegensatz dazu stehen Unternehmen, die es versäumt haben, KI rechtzeitig zu adaptieren, vor erheblichen Risiken. Am Beispiel der Softwarebranche erläuterte Ackman, dass Unternehmen, die auf Nischenprodukte setzen, um ihren Kunden hohe Gebühren in Rechnung zu stellen, in der KI-Ära vor großen Herausforderungen stehen werden.

"Wenn man heute ein Softwareunternehmen ist, muss man so KI-fähig wie möglich sein", warnte er. "Einige Unternehmen, die früher Nischen-Softwareprodukte anboten, konnten ihren Kunden rund 30.000 US-Dollar pro Jahr berechnen; ich denke, diese Unternehmen sind heute ernsthaft gefährdet."

Divergenz in der Softwarebranche verschärft sich

Hinsichtlich des Rücksetzers im Softwaresektor in diesem Jahr glaubt Ackman, dass dies den Beginn einer Branchendivergenz markiert. Er erklärte, dass Investoren eine „sehr granulare Analyse“ spezifischer Unternehmen durchführen müssen und keine Verallgemeinerungen vornehmen können. Bei Unternehmen wie Salesforce ( CRM ) muss man besonders wachsam sein.

Als Gigant im traditionellen CRM-Bereich hat Salesforce in den letzten Jahren häufig Schritte in Richtung einer KI-Transformation unternommen, doch der Markt bleibt skeptisch hinsichtlich der Wirksamkeit dieses Wandels.

Ackman ist der Ansicht, dass die Herausforderungen für Salesforce nicht nur technologischer Natur sind, sondern auch das Geschäftsmodell betreffen. Im Zeitalter der KI verschiebt sich die Kundennachfrage nach Software von funktional zu intelligent, und ob Salesforce diesen Übergang erfolgreich meistern kann, wird direkt über seine Zukunftsaussichten entscheiden.

Allerdings betonte Ackman auch, dass er nicht bearish gegenüber der Softwarebranche insgesamt eingestellt ist, sondern vielmehr glaubt, dass die Marktbewertungen einiger Unternehmen zu hoch sind. „Vor einem Monat dachte ich noch, dass Aktien außergewöhnlich günstig geworden seien – unglaublich günstig –, insbesondere bei jenen Qualitätsunternehmen“, sagte er. „Das Problem ist nun, dass Investoren geduldig sein und erkennen müssen, welche Unternehmen tatsächlich einen langfristigen Wert besitzen.“

Fokus auf die Börsengänge von SpaceX und OpenAI

Zusätzlich zur aktuellen Marktanalyse hob Ackman auch potenzielle künftige Investitionsmöglichkeiten hervor, insbesondere Unternehmen, die vor einem Börsengang stehen, wie SpaceX und OpenAI.

Ackman äußerte großes Interesse an SpaceX und verwies auf dessen Beinahe-Monopol im Bereich kostengünstiger Raketenstarts. Er glaubt, dass diese Position mit fortschreitender Weltraumerkundung und Satelliten-Internet zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. „Das Geschäftsmodell von SpaceX ist äußerst überzeugend; es transformiert nicht nur die Raumfahrtindustrie, sondern gestaltet auch unseren Lebensstil neu.“

Was OpenAI betrifft, das ebenfalls einen Börsengang plant, ist Ackman der Ansicht, dass das Unternehmen über ein interessantes Geschäftsmodell verfügt, aber seine Pläne zur Kapitalallokation gegenüber dem Markt noch präzisieren muss.

Er erklärte, dass die technologische Leistungsfähigkeit von OpenAI zwar außer Zweifel stehe, die Anleger jedoch verstehen müssten, wie das Unternehmen das eingeworbene Kapital verwenden werde und wie es Profitabilität bei gleichzeitiger Wahrung seiner technologischen Marktführerschaft erreichen wolle.

Marktrisiken bauen sich auf.

Der US-Tech-Sektor befindet sich derzeit in einem Zustand historisch überkaufter Bedingungen, wobei die Marktangst nahezu verflogen ist, da sich die einzige Sorge der Anleger von einem „Rückgang“ hin zum „Verpassen“ der Rallye verschoben hat.

Jonathan Krinsky, Chef-Markttechniker bei BTIG, wies darauf hin, dass der S&P 500 Technologiesektor seinen stärksten 10-Wochen-Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990 verzeichnen wird, sofern der Wochenschluss auf dem aktuellen Niveau verharrt – ein kumulierter Anstieg von 44,6 %.

Gleichzeitig erreichte der VIX gestern Abend mit 13 ein Jahrestief, da die Nachfrage nach Absicherungen gegen Abwärtsrisiken auf ein extrem niedriges Niveau eingebrochen ist.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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