Anthropic zufolge hat Alibaba den bisher größten Angriff gestartet, um Claude AI zu kopieren
Das Technologieunternehmen Anthropic behauptete, Alibaba erstelle gefälschte Konten, um Beschränkungen zu umgehen und Zugang zu ihrem KI-System Claude zu erhalten. Die in den USA notierte Alibaba-Aktie fiel nach Bekanntwerden der Vorwürfe um rund 2,7 % auf ein 52-Wochen-Tief und setzte damit den allgemeinen Abwärtstrend des Unternehmens bis 2026 fort.
Dieser Angriff wurde vom Unternehmen als „die größte Kampagne aller Zeiten zur illegalentracvon Claudes Fähigkeiten“ bezeichnet, was neue Bedenken hinsichtlich des Schutzes geistigen Eigentums aufkommen ließ und die KI-Rivalität zwischen den Vereinigten Staaten und China verschärfte.
Das Unternehmen erklärte weiter, dass Alibaba vom 22. April bis zum 5. Juni 2026 25.000 gefälschte Konten für über 28,8 Millionen Transaktionen mit Claude verwendet und damit gegen die Vertragsbedingungen verstoßentrac.
In einem Schreiben vom 10. Juni an den Bankenausschuss des US-Senats erklärte Alibaba außerdem, dass Alibaba auf Claudes größte Stärken abzielte, insbesondere auf sein fortgeschrittenes Denkvermögen, seine Programmierfähigkeiten und seine Fähigkeit, komplexe, mehrstufige Aufgaben zu bewältigen.
Anthropic erklärte, dietracDaten könnten potenziell zur Beschleunigung der Entwicklung konkurrierender KI-Systeme genutzt werden. Die Anschuldigungen dürften die breitere Debatte über KI-Sicherheit, Exportkontrollen und den technologischen Wettbewerb zwischen Washington und Peking weiter anheizen, da Regierungen weltweit bestrebt sind, Innovation und den Schutz fortschrittlicher KI-Systeme in Einklang zu bringen.
Anthropic hatte zuvor DeepSeek und MiniMax der Destillation beschuldigt
Anthropic bezeichnete die Kampagne als eine Art Verdichtungsprozess, der Chinas Fortschritte hin zu einer Leistung auf Mythos Preview-Niveau beschleunigen könnte.
In ihrem Schreiben an den Ausschuss forderte sie die Gesetzgeber auf, Sicherheitslücken in Chinas Chip-Lieferkette zu schließen und Labore für Destillationsangriffe zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig würdigte sie jedoch die Maßnahmen der US-Regierung zur Bekämpfung dieser Bedrohungen, insbesondere deren Partnerschaften mit KI-Unternehmen im Rahmen von Programmen zum Informationsaustausch.
Das Pentagon führt Alibaba weiterhin auf seiner Liste chinesischer Unternehmen mit mutmaßlichen Verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee. Anfang der Woche hatte Alibaba beantragt, von der Liste gestrichen zu werden, und beteuert, keinerlei Beziehungen zur Volksbefreiungsarmee zu unterhalten.
Seit einiger Zeit warnen US-amerikanische KI-Firmen davor, dass der Zugang chinesischer Unternehmen zu ihrer fortschrittlichen Technologie die nationale Sicherheit gefährdet. Die Anschuldigungen von Anthropic sind besonders schwerwiegend, da sie sich auf Mythos konzentrieren – genau das Modell, das das US-Militär und die US-Geheimdienste für Cyberangriffe gegen ausländische Gegner einsetzen.
Anthropic hatte zuvor auch DeepSeek , Moonshot und MiniMax beschuldigt, Claudes Antworten illegal zur Verbesserung ihrer eigenen KI verwendet zu haben. Das Unternehmen trac150.000 Anfragen von DeepSeek, 3,4 Millionen von Moonshot und 13 Millionen von MiniMax. Damals betonte Anthropic außerdem, dass die Methoden zur Informationsgewinnung immer ausgefeilter würden und forderte eine sofortige Zusammenarbeit im globalen Technologiesektor.
Anthropic ist nicht der einzige, der Vorwürfe erhebt – auch OpenAI hat chinesische Gruppen deswegen kritisiert. OpenAI ist der Ansicht, dass DeepSeek seine Plattform durch die Vereinfachung seines KI-Modells aufgebaut hat.
Anthropic hat den Zugang zu Fable 5 und Mythos gesperrt
Erst letzte Woche ordnete Washington Anthropologie an, ausländischen Staatsangehörigen den Zugriff auf seine besten KI-Modelle aufgrund nationaler Sicherheitsrisiken zu untersagen. Später bestätigte Anthropologie, dass es Fable 5 und Mythos 5 weltweit offline genommen hatte, um einer Anweisung der Trump-Regierung nachzukommen, die den Zugriff für Ausländer verbot.
Laut Regierungsangaben existiert eine Technik, mit der die Schutzmechanismen von Fable 5 außer Kraft gesetzt werden können und die es dem Modell ermöglicht, Software-Schwachstellen zudent.
Ein Leaker auf X unter dem Namen synthwavedd merkte jedoch an , dass Anthropic möglicherweise den Zugang zu Fable 5 wiederherstellen könnte. Er sagte am Dienstag, dass die neueste Version von Claude Code Texthinweise enthalte, die auf eine Wiederbelebung von Fable 5 hindeuten, wobei die wöchentliche Nutzung direkt in die Abonnements integriert sei.
Anthropic plante ursprünglich, Fable 5 von einer kostenlosen Vorschau auf ein separates, nutzungsbasiertes Abrechnungssystem umzustellen. Stattdessen deutet ein mögliches Update auf ein integriertes, wöchentliches Kontingent hin, das sichmaticerneuert. Der Informant argumentierte, dass das Entfernen des separaten Kaufhinweises aus der Benutzeroberfläche auf eine grundlegende Änderung der Abrechnungslogik des Produkts und nicht nur auf eine einfache Textaktualisierung hindeutet.
In seinem Beitrag schrieb er: „Der Text ‚Sie haben Ihr Fable 5-Kontingent für diese Woche aufgebraucht‘ wurde hinzugefügt, und ‚separat von Ihrem Abonnement erworben‘ wurde entfernt.“
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