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Südkorea verschärft die Kontrollen von Krypto-APIs, da DAXA den Missbrauch gemeinsam genutzter Schlüssel ins Visier nimmt

CryptopolitanMay 28, 2026 12:50 PM
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Die südkoreanische Digital Asset Exchange Alliance (DAXA) hat einen neuen Compliance-Standard eingeführt. Kryptobörsen in der Region müssen nun API-Schlüssel für ungültig erklären, die im Verdacht stehen, unrechtmäßig zwischen Nutzern weitergegeben worden zu sein. Diese Maßnahme hat die regulatorische Aufsicht in einem der aktivsten Märkte für digitale Vermögenswerte weltweit verschärft.

Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) die Überwachung des automatisierten Kryptohandels vorantreibt. Die Aufsichtsbehörden gehen davon aus, dass dieser Handel mittlerweile rund 30 % des Inlandsumsatzes ausmacht.

Der globale Kryptomarkt erlebte in den letzten 24 Stunden einen massiven Kurssturz. Bitcoin Kurs fiel um mehr als 3 %, der Ether-Kurs um fast 5 %. Die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes beträgt 2,46 Billionen US-Dollar.

DAXA verschärft API-Überwachung

zufolge Berichtenzielt der neue Rahmen der DAXA auf die zunehmenden Bedenken von Regulierungsbehörden und Börsen ab. Eines dieser Bedenken betrifft die Verwendung gemeinsam genutzter oder kompromittierter API-dent. Diese werden zur Marktmanipulation und zum Spoofing von Aufträgen eingesetzt. Sie können sogar Transaktionen über mehrere Konten hinweg koordinieren.

Die FSS wies darauf hin, dass einige Händler wiederholt große Kaufaufträge erteilten und stornierten. Dies geschah, um falsche Nachfragesignale zu erzeugen. Anschließend betätigten sie den Verkaufsbutton, sobald der Kurs stieg. Die Aufsichtsbehörde gab jedoch nicht bekannt, wie viele Konten untersucht werden. 

Der Trend zu API-Schlüsseln hat den Markt erobert. Er ermöglicht es automatisierten Systemen, sich direkt mit Börsen zu verbinden, um auf Marktdaten zuzugreifen. Anschließend werden Aufträge ausgeführt, Einzahlungen getätigt und Auszahlungen abgewickelt.

Gemäß den neuen Richtlinien werden die DAXA-Mitgliedsbörsen bei verdächtigem API-Sharing-Verhalten strenge Maßnahmen ergreifen. Nach verstärkter Überwachung und Nutzerwarnungen werden die Nutzer zur erneuten Authentifizierung aufgefordert.

Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax werden von der DAXA reguliert. Diese Börsen werden zudem IP-Whitelisting-Systeme einsetzen, die den API-Zugriff auf genehmigte Adressen beschränken. Die genaue Erkennungsmethode, die künftig zum Einsatz kommen wird, hat die Gruppe bisher nicht offengelegt.

API-Missbrauch löst in Korea hartes Vorgehen aus

Bereits 2022 geriet 3Commas in die Schlagzeilen, als es um die großflächige Offenlegung von Zugriffstoken ging. Berichten zufolge wurden rund 100.000 API-Schlüssel offengelegt. Diese Schlüssel gehörten jedoch zu Binance und KuCoin-Konten.

Binance, Coinbase, OKX und Kraken unterstützen alle IP-Whitelisting und API-Berechtigungsmanagement. Die neuen Regeln von DAXA scheinen jedoch in einigen Fällen eine obligatorische Durchsetzung vorzusehen.

Sicherheitsforscher warnen seit Längerem davor, dass der Missbrauch von API-dentnach wie vor eines der am wenigsten öffentlich diskutierten operationellen Risiken innerhalb der Krypto-Handelsinfrastruktur darstellt.

Das Kryptoinfrastrukturunternehmen Sodot hatte darauf hingewiesen, dass viele API-bezogenedentoft pauschal als allgemeine Hacks kategorisiert werden. Sie müssen jedoch als Kompromittierungendentgemeldet werden.

Der ehemalige Binance CEO Changpeng Zhao warnte die Nutzer während des 3Commas-Vorfallsdent. Es wardent , dass API-dentein ernsthaftes Risiko für automatisierte Handelssysteme darstellten.

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