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Könnten KI-Agenten die nächste Welle versteckter Sicherheitslücken im DeFiBereich aufdecken?

CryptopolitanMay 27, 2026 9:27 AM
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In den sozialen Medien der Krypto-Community wurde die Anfälligkeit von DeFi Systemen für KI-gestützte Systeme thematisiert. Die größte Sorge besteht darin, dass KI-Systeme Sicherheitslücken deutlich besser aufdecken können und dadurch selbst solide und große DeFi -Protokolle gefährden.

Laut Manuel Araoz ist der gesamte DeFi aufgrund des Einsatzes von KI-Analysen anfälliger für Angriffe. Araoz, Gründer von Open Zeppelin, warnte davor, dass KI eine ständige Bedrohung für dezentrale Projekte darstellt.

Er hat davor gewarnt, selbst die etabliertesten DeFi Protokolle wie Aave, Sky Protocol und Compound zu nutzen. Aktuell halten einige Anleger diese Protokolle zwar für relativ sicher, doch es gibt weiterhin Warnungen bezüglich der Einrichtung von Zeitlimits und der Vermeidung von erlaubnislosen Operationen.

Die Warnung erfolgt, nachdem Krypto-Hacks ein Rekordniveau und das Vertrauen in kleinere DeFi Protokolle zu untergraben begannen. Allerdings betreiben etablierte Projekte weiterhin mehrere Vaults mit jeweils unterschiedlichen Risikostufen.

DeFi rund 285 Millionen US-Dollar durch Angriffe nordkoreanischer Hacker und weitere 437,4 Millionen US-Dollar durch unbekanntedent. DatenDie meisten Hacks im Jahr 2026 waren auf eine Sicherheitslücke in der Bridge-Verifizierung zurückzuführen, gefolgt von Social Engineering.

Löst KI eine Welle von Hackerangriffen aus?

Die Warnung, dass KI DeFi -Protokolle ausnutzen könnte, verbreitet sich in den sozialen Medien der Krypto-Community. Die größte Befürchtung ist, dass trotz jahrelanger Prüfungen noch immer zahlreiche Projekte anfällige Smarttracverwenden könnten.

Andere Analysten argumentieren jedoch, dass KI bei der Ausnutzung fehlerhafter Vertragslogik möglicherweise nicht so effektiv isttracVielmehr hängen Sicherheitslücken stets von menschlichen Faktoren ab, wie etwa Fehlern beim Signieren von Transaktionen oder dem Zugriff auf offengelegte private Schlüssel.

Die jüngsten Sicherheitslücken zeigten auch, dass einige DeFi Protokolle ein zentralisiertes Element aufwiesen, das es Angreifern ermöglichte, die Kontrolle zu übernehmen.

Der Gründer von Slow Mist warnte, dass die jüngsten Angriffe eine Mischung aus Logik-Hacking und Social Engineering darstellten. Er rief DeFi Teams KI einzusetzen und Angriffe sowie Sicherheitslücken zu simulieren, und forderte mindestens eine Angriffsübung pro Quartal.

DeFi Hacks haben sich im Mai wieder verlangsamt

Nach fast täglichen Angriffen im April gingen die Hackerangriffe im Mai zurück und erreichten wieder ein niedriges Niveau. Bis dato wurden im Mai lediglich rund 44 Millionen US-Dollar durch verschiedene Hackerangriffe erbeutet, da hauptsächlich kleinere Protokolle angegriffen wurden.

Ist der gesamte DeFi anfällig, weil KI-Agenten potenzielle Sicherheitslücken finden?
Im Mai kehrten die Angriffe auf DeFi -Protokolle nach dem Rekordangriff auf KelpDAO im April wieder auf das normale Niveau zurück. | Quelle: DeFiLlama.

Im Mai wurden rund 14 Angriffe gemeldet, von denen der schwerwiegendste ThorChain betraf. Aktuell funktionieren die Kreditprotokolle noch, sind aber bei Flash-Krediten und potenziellen Überbrückungskrediten weiterhin anfällig für dieselben Sicherheitslücken.

DeFi wurde durch die Ereignisse im April in Verbindung mit sinkenden ETH-Kursen stark beeinträchtigt. Infolgedessen halten DeFi Protokolle aktuell nur noch rund 81 Milliarden US-Dollar, verglichen mit über 98 Milliarden US-Dollar im April. Die aktuellen TVL-Werte spiegeln lediglich die Nominalpreise wider; tatsächlich sind in DeFi Anlagen mehr Vermögenswerte als Quelle passiven Einkommens gebunden.

Aave, das führende Protokoll, hält immer noch rund 14 Milliarden US-Dollar, die sich noch nicht von den Abhebungen im April erholt haben. Wie Cryptopolitan berichtete, war der KepDAO-Exploit auch ein schwerer Schlag für das Vertrauen in DeFi.

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