OpenAI bietet der Trump-Regierung Gerüchten zufolge einen Anteil von 5 % an, während SoftBank vorgestern eine Kapitalspritze von 10 Milliarden US-Dollar abschloss
OpenAI verhandelt laut Financial Times vom 2. Juli mit der US-Regierung über den Verkauf einer 5-prozentigen Beteiligung. Sam Altman zielt darauf ab, durch eine gesellschaftliche Teilhabe politische Hürden abzubauen und regulatorische Sicherheit zu gewinnen. Ein potenzieller KI-Investmentfonds nach Vorbild des Alaska Permanent Fund ist im Gespräch, jedoch bleibt die Beteiligung anderer Branchengrößen unklar. Unterdessen investierte die SoftBank Group am 1. Juli weitere 10 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Analysten werten den Vorstoß als strategischen Tausch von Eigenkapital gegen regulatorisches Entgegenkommen, was maßgeblich den Zeitplan für einen möglichen Börsengang beeinflussen könnte.

TradingKey - Am 2. Juli (Ortszeit) berichtete die Financial Times, dass sich OpenAI in Gesprächen mit der US-Regierung über den Verkauf einer 5-prozentigen Beteiligung befindet. Das mit 852 Milliarden US-Dollar bewertete KI-Startup versucht, politische und regulatorische Hürden abzubauen, indem es sich die Unterstützung der Trump-Regierung sichert.
Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, ist OpenAI-Chef Sam Altman der Ansicht, dass eine Beteiligung der Öffentlichkeit am Unternehmen der beste Weg ist, um die Vorteile der künstlichen Intelligenz zu teilen – ein Vorschlag, den er in ersten Gesprächen mit der Regierung eingebracht hat. Altman hat sich diesbezüglich bereits mit Regierungsvertretern ausgetauscht, darunter Präsident Trump, Handelsminister Lutnick und Finanzminister Bessent.
Dem Bericht zufolge könnte der vorgeschlagene Plan vorsehen, dass auch andere US-amerikanische Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz ähnliche Anteile verkaufen. Altman und andere Führungskräfte von OpenAI haben vorgeschlagen, dass führende US-amerikanische KI-Entwickler ihre jeweiligen 5-prozentigen Beteiligungen in einem öffentlichen Investmentfonds bündeln könnten, ähnlich dem Alaska Permanent Fund.
Es bleibt jedoch unklar, ob andere KI-Unternehmen bereit sind, sich zu beteiligen, wobei zu den potenziellen Teilnehmern Anthropic, Google ( GOOG L) und Meta ( META ) gehören könnten. Die Diskussionen von OpenAI mit der US-Regierung befinden sich noch in einem frühen, konzeptionellen Stadium, und jede Transaktion müsste möglicherweise erst vom Kongress gesetzlich verabschiedet werden.
Der Vorschlag erfolgt vor dem Hintergrund einer jüngst verschärften behördlichen Aufsicht über die KI-Branche durch die US-Regierung. Am 12. Juni verhängte das Handelsministerium Exportkontrollen für die Modelle Fable 5 und Mythos 5 von Anthropic und verbot beide. Gleichzeitig griff das Weiße Haus in den Veröffentlichungsprozess von OpenAIs GPT-5.6 ein und verlangte eine schrittweise, begrenzte Einführung. Dies war das erste Mal, dass ein KI-Unternehmen die Veröffentlichung eines neuen Modells einschränken musste.
Am 30. Juni hob das Handelsministerium die Kontrollen für die Modelle Fable 5 und Mythos 5 wieder auf und stellte den Zugang am 1. Juli wieder her. Hinter dem Wechselspiel aus Verschärfung und Lockerung der Regulierung verbirgt sich eine Spaltung innerhalb der Trump-Regierung: Eine Fraktion befürwortet Deregulierung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, während eine andere auf strengere Kontrollen drängt. Angesichts dieses unsicheren politischen Umfelds hat sich OpenAI entschieden, Anteile gegen regulatorische Sicherheit einzutauschen.
Nur einen Tag vor Bekanntwerden der Nachricht, am 1. Juli, schloss die SoftBank Group ihre zweite Folgeinvestition in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar in OpenAI über den SoftBank Vision Fund 2 ab. SoftBank hatte im Februar dieses Jahres angekündigt, weitere 30 Milliarden US-Dollar in drei Tranchen von je 10 Milliarden US-Dollar in OpenAI einzubringen. Die erste Tranche floss im April, die zweite wurde am 1. Juli abgeschlossen und die dritte soll bis zum 1. Oktober vollzogen sein. Sobald alle drei Tranchen abgeschlossen sind, wird sich das kumulierte Investment von SoftBank in OpenAI auf rund 64,6 Milliarden US-Dollar belaufen, wobei der Anteil voraussichtlich auf etwa 13 % steigen wird.
Um die Mittel zu beschaffen, SoftBank lieh sich am 1. Juli im Rahmen einer am 27. März unterzeichneten Brückenkreditvereinbarung 10 Milliarden US-Dollar. Unterdessen hat SoftBank die Gespräche mit einem Bankenkonsortium über einen Margin-Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar wieder aufgenommen. Dabei ist geplant, OpenAI-Aktien als Sicherheit zu verpfänden, und SoftBank verspricht erstmals eine eigene Rückzahlungsgarantie. Zu den an den Verhandlungen beteiligten Banken gehören voraussichtlich Goldman Sachs ( GS ), JPMorgan Chase ( JPM) und die Mizuho Financial Group.
Was die Aktienentwicklung betrifft, schloss die SoftBank Group am 2. Juli mit einem Plus von 3,25 % bei 6.195 Yen, womit sich der Gewinn seit Jahresbeginn auf rund 37 % beläuft.

[Quelle: TradingView]
Analysten merken an, dass der Vorschlag von OpenAI, Anteile an die Regierung zu übertragen, im Wesentlichen ein Versuch ist, Eigenkapital gegen regulatorische Sicherheit einzutauschen. Die 5-prozentige Beteiligung entspricht einem Wert von rund 42,6 Milliarden US-Dollar. Für SoftBank, als einen der größten externen Aktionäre von OpenAI, hängen das regulatorische Schicksal und der Zeitplan für den Börsengang von OpenAI direkt mit den eigenen Investitionsrenditen zusammen. Der Markt konzentriert sich derzeit darauf, ob Altmans Plan „Anteile gegen grünes Licht“ umgesetzt werden kann und ob sich der IPO-Prozess von OpenAI dadurch beschleunigen wird.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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