US-ADP-Beschäftigungszahlen für Mai übertreffen Schätzungen, Resilienz des Arbeitsmarktes könnte Zinssenkungswetten dämpfen
Die US-ADP-Beschäftigungsdaten für Mai zeigten einen Anstieg von 122.000 Stellen, über den Erwartungen, was auf eine anhaltende Robustheit des privaten Arbeitsmarktes hindeutet. Der Dienstleistungssektor war der Haupttreiber, während der Informationssektor zurückging. Alle Unternehmensgrößen trugen zum Stellenzuwachs bei. Das Lohnwachstum blieb stabil, was Inflationssorgen mildern könnte. Die Daten reichen für die Federal Reserve nicht aus, um eine signifikante Arbeitsmarktabkühlung zu erkennen, und könnten Zinssenkungserwartungen dämpfen. Der Fokus richtet sich nun auf den bevorstehenden Non-Farm-Payrolls-Bericht.

TradingKey - Am 3. Juni (Ostküstenzeit) veröffentlichten die USA die ADP-Arbeitsmarktdaten für Mai. Diese zeigten, dass die Beschäftigung im Privatsektor um 122.000 Stellen gestiegen ist und damit die Markterwartungen von ca. 118.000 übertroffen hat; die April-Daten wurden von 109.000 auf 105.000 nach unten korrigiert. Die Daten deuten darauf hin, dass die Personalrekrutierung im US-Privatsektor vor dem am Freitag anstehenden Bericht zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) weiterhin robust bleibt.
Nach der Veröffentlichung der Daten weiteten die US-Aktienindex-Futures ihre Verluste aus. Die Nasdaq-Futures gaben ihre Gewinne ab und handelten mit einem Minus von 0,01 %, während die Dow-Futures um 0,38 % fielen und die S&P 500-Futures um 0,21 % nachgaben.

Performance der US-Index-Futures, Quelle: Investing
Nach Branchen aufgeschlüsselt blieb der Dienstleistungssektor der wichtigste Treiber des Beschäftigungswachstums. Im Mai schuf der dienstleistungsorientierte Sektor 114.000 Stellen, darunter 57.000 im Bildungs- und Gesundheitswesen, 36.000 im Bereich Handel, Transport und Versorgung sowie 11.000 bei professionellen und geschäftlichen Dienstleistungen. Der güterproduzierende Sektor legte um 8.000 Stellen zu, wobei das Baugewerbe 8.000 und das verarbeitende Gewerbe 3.000 Arbeitsplätze hinzufügte, während der Bereich natürliche Ressourcen und Bergbau um 3.000 Stellen schrumpfte. Der Informationssektor verzeichnete einen Rückgang um 9.000 Stellen und wirkte damit als deutliche Bremse.
Nach Unternehmensgröße betrachtet verzeichneten im Mai alle Arten von Unternehmen ein Einstellungsplus. Kleinunternehmen schufen 67.000 Stellen, wobei Firmen mit 1 bis 19 Mitarbeitern 49.000 Stellen hinzufügten; mittelständische Unternehmen verzeichneten ein Plus von 17.000 und Großunternehmen stellten 40.000 Mitarbeiter ein. Nela Richardson, Chefökonomin bei ADP, erklärte, dass die Einstellungen im Mai breiter abgestützt waren als in den vergangenen Jahren und der Arbeitsmarkt vor Beginn der sommerlichen Einstellungssaison weiterhin eine anhaltende Dynamik aufweist.
In Bezug auf die Löhne lag das jährliche Lohnwachstum für Stelleninhaber im Mai bei 4,4 % und blieb damit gegenüber dem Vormonat unverändert; für Jobwechsler betrug das Lohnwachstum 6,5 % im Jahresvergleich, was eine leichte Verlangsamung gegenüber 6,6 % im April bedeutet. Die Tatsache, dass sich das Lohnwachstum nicht weiter beschleunigt hat, könnte die Marktsorgen über eine lohninduzierte Inflation bis zu einem gewissen Grad lindern.
Insgesamt signalisiert diese Veröffentlichung der ADP-Daten eine widerstandsfähige Beschäftigungslage und ein stetiges Lohnwachstum. Für die Federal Reserve reicht dieser Bericht nicht aus, um eine signifikante Abkühlung des Arbeitsmarktes zu belegen, und könnte Marktwetten auf eine schnelle geldpolitische Wende hin zu einer Lockerung dämpfen. Kurzfristig wird sich der Fokus der Märkte auf den US-Arbeitsmarktbericht für Mai verlagern, der an diesem Freitag fällig ist. Sollten auch die offiziellen Zahlen die Erwartungen übertreffen, könnten der US-Dollar und die Renditen von Staatsanleihen Unterstützung finden, während Gold und hochbewertete Wachstumsaktien unter Abwärtsdruck geraten könnten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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