02. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
09.00 Uhr - Der Iran hat angekündigt, den Krieg im Nahen Osten so lange fortzusetzen, bis die USA und Israel aufgeben. Die Islamische Republik werde den Kampf weiterführen, bis ihre Gegner ihre "Reue und Kapitulation" erklärten, sagt Militär-Sprecher Ebrahim Solfakari laut der halbamtlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Er droht zudem mit "einschneidenderen, umfassenderen und zerstörerischeren" Angriffen. Damit reagierte er auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte erklärt, die Fähigkeiten des Iran seien "im Wesentlichen dezimiert". Die USA hätten ihre Ziele bald vollständig erreicht und würden den Iran in den nächsten zwei bis drei Wochen "extrem hart" treffen. Die Einschätzungen der USA und Israels zu den militärischen Fähigkeiten des Iran seien "unvollständig", sagt Solfakari dazu.
03.19 Uhr - Die USA sind nach Angaben von Präsident Donald Trump ihren strategischen Zielen gegenüber dem Iran sehr nahe gekommen. "Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden", sagt Trump bei seiner angekündigten Ansprache. Man sei fast am Ziel. "Der Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan." Der Iran dürfe niemals Atomwaffen bekommen, betont der Präsident. "Wir werden sie extrem hart treffen in den nächsten zwei bis drei Wochen."
00.36 Uhr - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht trotz des Iran-Krieges und dessen Auswirkungen auf die Lieferketten keine Gefahr für Engpässe bei der Energieversorgung in Deutschland. "Diese Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist mir wichtig: Die Versorgung mit Sprit und Gas ist gesichert", sagt die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die Energielieferketten seien diversifiziert. Weniger als acht Prozent des europäischen LNG-Imports kämen aus dem Persischen Golf, beim Öl seien es nur rund fünf Prozent. Auch bei Kerosin und Diesel stünden ausreichende Mengen zur Verfügung. Anders sehe es in Asien aus, das erheblich von der Golfregion abhänge. Deutschland gebe daher gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft behutsam einen Teil seiner Reserven frei, um die Knappheiten im asiatischen Raum und damit auch die internationalen Rohölpreise zu dämpfen.