tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

NAHOST-TICKER-Iranischer Präsident an US-Bürger: Wir sind keine Bedrohung

ReutersApr 1, 2026 7:04 PM

- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

20.43 Uhr - Der iranische Präsident Massud Peseschkian versichert dem amerikanischen Volk in einem Brief, dass sein Land keine Feindschaft gegen einfache US-Bürger hegt. Den Iran als Bedrohung darzustellen, stimme "weder mit der historischen Realität noch mit den heute beobachtbaren Fakten überein", zitiert der Sender Press TV aus dem Schreiben. Hingegen richteten sich Angriffe auf die Infrastruktur des Iran gegen das iranische Volk und hätten Folgen, die weit über die Grenzen des Landes hinausreichen würden, warnt er laut Press TV.

20.02 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge mit dem Ende von US-Waffenlieferungen an die Ukraine gedroht. Dadurch sollten die die europäischen Verbündeten dazu bewegt werden, sich einer "Koalition der Willigen" anzuschließen, die die Straße von Hormus wieder öffnen solle, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Personen, die über die Gespräche informiert seien. Trump habe damit gedroht, die Lieferungen an die von europäischen Ländern finanzierte Nato-Initiative PURL zur Waffenbeschaffung für die Ukraine einzustellen.

19.19 Uhr - Die französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris fordert er zudem, China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung der Meerenge einsetzen und seine Ungeduld über die anhaltende Sperrung deutlich machen. China und der Iran gelten als befreundete Staaten.

16.50 Uhr - Das israelische Militär hat den ranghohen Hisbollah-Kommandeur Hadsch Jussef Ismail Haschem getötet. Der Befehlshaber der Südfront der Miliz sei durch einen Angriff der Marine ums Leben gekommen, teilt ein Armeesprecher mit. Die Hisbollah bestätigt den Tod. Einem Insider zufolge handelt es sich um den schwersten Verlust für die vom Iran unterstützte Gruppe seit dem Ausbruch der neuen Kämpfe im vergangenen Monat. Haschem sei bei einem Treffen mit anderen Kommandeuren von einem Kriegsschiff aus beschossen worden.

16.30 Uhr - Der Iran weist die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurück, die Islamische Republik habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Die Äußerung sei falsch und unbegründet, berichtet das staatliche iranische Fernsehen unter Berufung auf einen Sprecher des Außenministeriums.

16.20 Uhr - Der Iran würde nach Angaben seines Botschafters in Moskau eine Vermittlerrolle Russlands zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel begrüßen. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass und zitiert den iranischen Botschafter Kasem Dschalali. Der Iran und Russland sind verbündet. Die beiden Staaten haben im vergangenen Jahr ein auf zwanzig Jahre angelegtes Abkommen über eine strategische Partnerschaft abgeschlossen, um ihre militärische, wirtschaftliche und politische Kooperation zu vertiefen.

15.12 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat einen baldigen Abzug aus dem Iran-Konflikt sowie einen möglichen Austritt der USA aus der Nato in Aussicht gestellt. Die USA würden "ziemlich schnell aus dem Iran abziehen", sagt Trump in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Man könne aber für "gezielte Schläge" zurückkehren, falls dies nötig sei. Trump kündigt zudem an, er werde in einer für den Abend (Ortszeit) geplanten Rede an die Nation erklären, dass er einen Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis Nato erwäge.

14.50 Uhr - Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die USA gerade um eine Waffenruhe gebeten. Man werde darüber nachdenken, wenn die Straße von Hormus wieder offen, frei und sicher für den Verkehr sei, erklärt Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Bis dahin bomben wir den Iran in die Vergessenheit."

11.03 Uhr - US-Präsident Donald Trump zieht einen Austritt der USA aus der Nato nach eigenen Worten ernsthaft in Erwägung. Das Bündnis sei ein "Papiertiger", habe er schon immer gewusst, sagt Trump der britischen Zeitung "Daily Telegraph".

09.09 Uhr - Katar ist nach eigenen Angaben vom Iran erneut mit Raketen angegriffen worden. Zwei Geschosse seien abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Doha mit. Eine dritte Rakete habe einen Öltanker getroffen. Zuvor hatte die britische Schifffahrtsbehörde (UKMTO) mitgeteilt, dass vor der Küste von Katars Hauptstadt Doha ein Tanker von einem Geschoss getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. Die Besatzung sei in Sicherheit. Dem Staatskonzern Qatar Energy zufolge wurde der Tanker in den frühen Morgenstunden getroffen. Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt, erklärt das Unternehmen.

08.45 Uhr - Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben Israel wieder mit Raketen angegriffen. Es habe sich um einen gemeinsamen Einsatz mit dem Iran und der libanesischen Hisbollah-Miliz gehandelt, teilt die vom Iran unterstützte Islamisten-Gruppe mit. Die Huthis hatten am Samstag ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen und waren damit in den Iran-Krieg eingetreten. Sie hatte bereits im Gaza-Krieg zur Unterstützung der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas, die ebenfalls mit dem Iran verbündet ist, Israel mehrfach mit Raketen beschossen und im Zuge dessen auch die Schifffahrt im Roten Meer mit Angriffen gestört.

01.25 Uhr - Australien gewährt kleinen Unternehmen, die vom Iran-Krieg betroffen sind, einfacheren Zugang zu Krediten. "Wir wissen, dass die Auswirkungen alle treffen, glauben aber, dass wir diese schwierige Zeit gemeinsam überstehen können, wenn jeder seinen Beitrag leistet", sagt Finanzminister Jim Chalmers auf einer Pressekonferenz in Canberra. Der seit einem Monat andauernde Nahostkonflikt hat sich auf die gesamte Region ausgeweitet. Er kostet bereits Tausende Menschenleben, beeinträchtigt die Energieversorgung und droht die Weltwirtschaft in eine Krise zu stürzen.

01.00 Uhr - US-Präsident Donald Trump stellt ein baldiges Ende des Krieges gegen den Iran in Aussicht. Das könne innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen, sagt Trump vor Reportern im Weißen Haus. "Wir werden sehr bald abziehen", sagt Trump. Es habe bereits einen Regimewechsel gegeben, erklärt Trump weiter. Möglicherweise könne vorher noch eine Vereinbarung getroffen werden. Der Iran müsse jedoch kein Abkommen schließen, damit die USA ihren Krieg beenden, fügt der Präsident hinzu.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Empfohlene Artikel

KeyAI