tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

UKRAINE-TICKER-Gouverneur: Vier Tote bei russischem Angriff in der Zentralukraine

ReutersApr 1, 2026 12:08 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

13.58 Uhr - Bei einem russischen Drohnenangriff in der zentralukrainischen Region Tscherkassy sind den örtlichen Behörden zufolge vier Menschen getötet worden. Der Angriff dauere noch an, teilt der Gouverneur der Region, Ihor Taburez, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Er fordert die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben.

15.05 Uhr - In Estland entdeckte Drohnen stammen offenbar aus der Ukraine. Sie hätten sich auf dem Weg zu Zielen in Russland in den estnischen Luftraum verirrt, teilen die Streitkräfte des Landes mit. Zuvor waren Trümmerteile mindestens einer Drohne gefunden worden. Die Ukraine weist eine Absicht zurück. Außenminister Andrij Sybiha erklärt auf einer Pressekonferenz, sein Land arbeite mit den baltischen Staaten und Finnland zusammen, um künftige Vorfälle zu verhindern. In Finnland war zuvor ebenfalls eine Drohne entdeckt worden, deren Herkunft den Behörden zufolge nicht heimisch ist.

11.32 Uhr - Russland hat nach eigenen Angaben die vollständige Kontrolle über die Region Luhansk in der Ostukraine übernommen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA meldet. Demnach nahmen die russischen Streitkräfte zudem die Ortschaft Werchnja Pyssariwka in der nordöstlichen Region Charkiw sowie Bojkowe in der südöstlichen Region Saporischschja ein. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Russland kontrolliert bereits seit Längerem mehr als 99 Prozent von Luhansk. Die Region ist eine von vier ostukrainischen Regionen, die Russland für sich beansprucht und 2022 für annektiert erklärt hatte. Die ukrainische Halbinsel Krim wurde bereits 2014 von Russland annektiert. Der Anspruch auf die vier Regionen ist auch Teil der russischen Forderungen in den von den USA vermittelten Friedensgesprächen. Die Ukraine lehnt Gebietsabtretungen ab.

04.28 Uhr - Beim Absturz eines russischen Militärtransportflugzeugs auf der Krim kommen 29 Menschen ums Leben. Das melden russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Maschine vom Typ An-26 sei in eine Klippe gestürzt. Als Ursache werde ein technischer Defekt vermutet.

01.57 Uhr - Bei einem Großbrand in einer Petrochemie-Anlage in der russischen Region Tatarstan kommen mindestens drei Menschen ums Leben, darunter ein Feuerwehrmann. 68 Menschen werden verletzt, teilt der Betreiber Sibur mit. Im Werk Nizhnekamskneftekhim explodiert nach einem Druckverlust ein Gasgemisch in einer Anlage für synthetischen Kautschuk. Das Feuer ist unter Kontrolle, eine Ausbreitung droht nicht. Die Produktion werde um sechs Prozent reduziert, sagt Sibur-Chef Mikhail Karasalow. In umliegenden Wohnblocks sind Fenster zerstört worden.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Empfohlene Artikel

KeyAI