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Iran-Angriff in Bahrain setzt Aluminium-Branche weiter unter Druck

ReutersMar 29, 2026 1:23 AM

- Der bahrainische Aluminiumhersteller AlbaALBH.BH ist nach eigenen Angaben Ziel eines iranischen Angriffs geworden. Bei dem Vorfall am Samstag seien zwei Menschen leicht verletzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur des Landes am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) unter Berufung auf das Unternehmen. Alba prüfe derzeit das Ausmaß der Schäden an seinen Anlagen. Die iranischen Revolutionsgarden hatten erklärt, sie hätten neben Alba auch das Unternehmen Emirates Global Aluminium attackiert. Dies sei Vergeltung für Schläge auf zwei iranische Stahlwerke gewesen. Die Revolutionsgarden warfen den beiden Aluminiumproduzenten Verbindungen zu US-Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen vor.

Die Vorfälle treffen eine Branche, die etwa neun Prozent des weltweiten Aluminiumangebots liefert und bereits unter dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran leidet. Wegen der anhaltenden Störungen in der strategisch wichtigen Straße von Hormus hatte Alba bereits Anfang März drei Schmelzlinien stillgelegt, die 19 Prozent der eigenen Produktionskapazität ausmachen. Da der Konzern wegen der Sperrung der Meerenge kein Metall mehr an Kunden versenden konnte, berief er sich am 4. März auf höhere Gewalt (Force Majeure) und setzte seine Lieferverpflichtungen aus. Auch andere Teile der regionalen Metallindustrie spüren die Folgen: So meldete die bahrainische Foulath Holding, die Muttergesellschaft von Bahrain Steel, am Samstag wegen der Konflikte und logistischer Engpässe ebenfalls höhere Gewalt an.

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