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UKRAINE-TICKER-Russland plant Exportverbot für Benzin ab April

ReutersMar 27, 2026 7:36 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

19.55 Uhr - Der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak weist das Energieministerium an, einen Beschluss für ein Exportverbot von Benzin ab dem 1. April auszuarbeiten. Nowak begründet den Schritt in einer Erklärung mit starken Preisschwankungen auf dem Weltmarkt infolge der Krise im Nahen Osten. Zugleich sei die inländische Versorgung durch stabile Verarbeitungsmengen gesichert. Der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge soll der Ausfuhrstopp bis zum 31. Juli gelten. Russland schränkte bereits im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kraftstoffen zeitweise ein, um Engpässe und Preissteigerungen im Inland zu bekämpfen. Die Ukraine hat russische Energieanlagen ins Visier genommen.

18.00 Uhr - US-Außenminister Marco Rubio bezeichnet die jüngsten Darstellungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu mutmaßlichen US-Forderungen als Lüge. Selenskyj hatte am Donnerstag erklärt, die USA knüpften Sicherheitsgarantien an eine Abtretung der Donbass-Region. Dies sei falsch, sagt Rubio nach dem G7-Treffen in Frankreich. Sicherheitsgarantien kämen erst nach einem Ende des Krieges. Treffen zur Beendigung des Russland-Ukraine-Konflikts seien derzeit nicht geplant.

14.40 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März nach Kiew reisen. Sie werde dort gemeinsam mit EU-Außenministern den ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha treffen, kündigt sie an. Bei den Gesprächen solle es um die Unterstützung der EU für die Ukraine gehen. "Wir werden auch mit einer klaren Botschaft kommen, dass Russland für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden muss", fügt Kallas in einem Beitrag auf der Plattform X hinzu. Sybija zufolge wird es bei den Beratungen um die Unterstützung der EU für sein Land und Möglichkeiten gehen, Druck auf Russland auszuüben.

11.22 Uhr - Den USA kommt nach Ansicht des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha weiter eine entscheidende Rolle bei einer Beendigung des Krieges mit Russland zu. Er habe darüber mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio am Rande des Treffens der G7-Außenminister in Frankreich gesprochen, schreibt Sybiha auf der Online-Plattform X. Druck auf Russland sei der Schlüssel, um die Führung in Moskau zur Beendigung des Krieges zu bewegen. Zudem habe man über die Entwicklungen im Nahen Osten gesprochen. Die Ukraine gehe davon aus, dass Russland und der Iran zusammenarbeiteten, um den Krieg zu verlängern.

00.40 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin bittet einem Zeitungsbericht zufolge Oligarchen um Spenden für den Staatshaushalt. Damit sollen die Finanzen des Landes angesichts der hohen Kosten für den Krieg in der Ukraine stabilisiert werden, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Putin wolle weiterkämpfen, bis Russland die verbleibenden, noch nicht kontrollierten Gebiete in der ostukrainischen Donbass-Region eingenommen habe, heißt es in dem Bericht weiter.

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