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EXKLUSIV-USA verschicken Vorladungen im Kartellverfahren zwischen Warner und Paramount, während die Untersuchung an Fahrt gewinnt

ReutersMar 27, 2026 4:17 PM
  • Studioproduktion, Inhaltsrechte, Streaming-Konkurrenz und Kinos gehören zu den Bedenken des DOJ
  • EU, Kanada und Kalifornien befassen sich auch mit anderen Unternehmen
  • Paramount hat erwartet, dass viele Gerichtsbarkeiten den Deal prüfen werden

- von Jody Godoy und Dawn Chmielewski

- Das US-Justizministerium hat im Rahmen seiner Untersuchung der Übernahme von Warner Bros Discovery WBD.O durch Paramount Skydance PSKY.O Vorladungen verschickt, so drei mit der Angelegenheit vertraute Insider gegenüber Reuters.

Die Ermittlungen zeigen, dass das DOJ seine Untersuchung der 110 Milliarden Dollar schweren Übernahme, die die beiden großen Studios (link) zusammenführen würde, zusammen mit den Streaming-Plattformen und dem Nachrichtengeschäft der Unternehmen vorantreibt. Hollywood und die Wall Street sind sehr an dem Geschäft interessiert, das im Erfolgsfall Arbeitsplätze vernichten, im Falle einer Blockade aber Paramount 7 Milliarden Dollar kosten könnte.

Das DOJ möchte wissen, wie sich der Deal auf die Produktion der Studios, die Rechte an den Inhalten und den Wettbewerb zwischen den Streaming-Diensten auswirken würde, so die Insider. Das DOJ fragt auch, wie sich die Übernahme auf die Kinos auswirken könnte, so zwei der Insider.

Der amtierende stellvertretende Generalstaatsanwalt Omeed Assefi sagte letzte Woche in einem Interview mit Reuters, dass Paramount "absolut nicht (link)" aufgrund politischer Faktoren eine schnelle Genehmigung erhalten wird.

Paramount hat erwartet, dass die Behörden an vielen Orten den Deal prüfen werden, sagte Chief Legal Officer Makan Delrahim am Mittwoch auf einer Kartellrechtskonferenz in Washington.

Vertreter des DOJ, von Paramount und Warner Bros. reagierten nicht sofort auf Bitten um Stellungnahme.

Zwei Insider berichteten, dass die Europäische Kommission aktiv mit dritten Parteien über den Deal verhandelt. Auch Kanada hat sich an mindestens ein Unternehmen gewandt, um über den Deal zu sprechen, so eine der Insider. Das Büro des kalifornischen Generalstaatsanwalts sei ebenfalls sehr daran interessiert gewesen, mit Dritten zu sprechen, so die beiden anderen Insider.

Paramount hat aggressiv gekämpft, um Netflix NFLX.O (link) das Geschäft abzuringen, und hat darauf gesetzt, den Deal schnell abzuschließen, indem es versprach, den Warner Bros-Aktionären ab Oktober eine vierteljährliche "Tick-Gebühr" von 25 Cent pro Aktie zu zahlen, wenn das Geschäft nicht abgeschlossen wird.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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