Berlin, 26. Mrz (Reuters) - Das Verteidigungsministerium hat einem Medienbericht zufolge einen Bundeswehr-Offizier wegen des Verdachts auf Weitergabe geheimer Rüstungspläne suspendiert. Der im Ministerium tätige Fregattenkapitän soll eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit mehr als 150 geplanten Käufen von Waffen und Ausrüstung an eine Rüstungslobbyistin weitergegeben haben, berichtete der "Spiegel" am Donnerstag. Das Nachrichtenportal "Politico" hatte die Liste im Herbst 2025 veröffentlicht. Der Soldat sei suspendiert worden, habe seine Sicherheitsfreigabe verloren und müsse mit seiner Entlassung rechnen, hieß es in dem Bericht weiter. Das Ministerium wollte sich dem "Spiegel" zufolge nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern.