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Grenzkonflikt mit 80 Toten - Thailand und Kambodscha vereinbaren Gespräche

ReutersDec 23, 2025 3:13 AM

- Thailand und Kambodscha haben am Montag trotz anhaltend schwerer Grenzkämpfe Gespräche über eine Wiederaufnahme der Waffenruhe vereinbart. Verteidigungsexperten beider Seiten sollten sich am 24. Dezember treffen, wie am Rande eines Sondertreffens der Asean-Außenminister in Kuala Lumpur bekannt wurde. Die seit drei Wochen andauernden Gefechte an der 817 Kilometer langen Grenze haben bislang mindestens achtzig Menschen das Leben gekostet.

Die beiden Länder liefern sich tägliche Raketen- und Artilleriegefechte und werfen sich gegenseitig Aggression vor. Thailand zeigte sich verärgert über mutmaßlich neu von Kambodscha verlegte Landminen, was die Regierung in Phnom Penh jedoch zurückwies. Das kambodschanische Verteidigungsministerium warf Thailand seinerseits neue bewaffnete Aggressionen vor und kündigte an, sein Territorium unter allen Umständen verteidigen zu wollen. Die thailändische Armee erklärte, auf Angriffe mit Artillerie und Drohnen mit Luftschlägen reagiert zu haben.

Die Außenminister des südostasiatischen Staatenbundes Asean riefen beide Seiten zu äußerster Zurückhaltung auf. Eine frühere, im Juli von Malaysia und US-Präsident Donald Trump vermittelte Waffenruhe war gescheitert. Der thailändische Außenminister Sihasak Phuangketkeow sagte, sein Land strebe eine tatsächliche Waffenruhe mit einem detaillierten Umsetzungsplan an. Eine Feuerpause könne nicht einfach ausgerufen werden, sie erfordere eine Diskussion. Trump erklärte seinerseits, er habe die Lage weitgehend unter Kontrolle.

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