21. Dez (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
20.55 Uhr - Gespräche zwischen Vertretern der USA, Europas und der Ukraine in Florida zur Beendigung des Krieges sind produktiv und konstruktiv verlaufen, wie der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X schreibt. Die Verhandlungen hatten in den vergangenen drei Tagen stattgefunden.
19.45 Uhr - Der britische Premierminister Keir Starmer hat mit US-Präsident Donald Trump über Bemühungen um ein "gerechtes und dauerhaftes Ende" des Ukraine-Krieges gesprochen. Das teilte das Büro von Starmer mit. Das Gespräch folgte auf Verhandlungen von US-Vertretern mit russischen und ukrainischen Unterhändlern in Florida. Zudem ging es um die Ernennung von Christian Turner zum neuen britischen Botschafter in den USA.
16.57 Uhr - Ukrainische Unterhändler wollen am Sonntag ein weiteres Treffen mit US-Vertretern abhalten. "Wir arbeiten konstruktiv und substanziell", teilt Chefunterhändler Rustem Umerow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Man zähle auf weitere Fortschritte und praktische Ergebnisse.
15.05 Uhr - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigt den Bau eines neuen Flugzeugträgers an. Damit solle die Rolle des Landes als Seemacht gestärkt werden, sagt er bei einem Truppenbesuch in Abu Dhabi. Die Entscheidung sei in dieser Woche gefallen. Aktuell hat Frankreich einen aktiven Flugzeugträger.
12.00 Uhr - Frankreich hat die Bereitschaft Russlands für ein Gespräch zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Emmanuel Macron zur Kenntnis genommen. In den nächsten Tagen werde die "beste Vorgehensweise" ausgearbeitet, teilt das Präsidialamt in Paris mit. Die Nachrichtenagentur RIA hatte zuvor gemeldet, Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge sei Putin zu Gesprächen mit Macron bereit, wenn es einen gegenseitigen politischen Willen gebe.
11.20 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert nach Gesprächen mit den USA breitere Konsultationen mit europäischen Partnern. "Wir kommen recht schnell voran, und unser Team in Florida hat mit der amerikanischen Seite zusammengearbeitet", erklärt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Er habe soeben mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Store telefoniert.
09.37 Uhr - Die russische Regierung weist die Änderungen an den US-Friedensvorschlägen für die Ukraine zurück. "Ich bin sicher, dass die Vorschläge, die die Europäer und Ukrainer gemacht haben ... die Möglichkeit eines langfristigen Friedens definitiv nicht verbessern", zitiert die Nachrichtenagentur Interfax den außenpolitischen Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow. Hintergrund sind Verhandlungen von Europäern und Ukrainern über Änderungen an einem US-Vorschlag, der den seit fast vier Jahren andauernden Krieg beenden soll. Derzeit laufen Gespräche in den USA: Dort traf sich der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew am Samstag in Florida mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner. Dmitrijew bezeichnete diese Gespräche als "konstruktiv". Sie sollten am Sonntag fortgesetzt werden.
03.33 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin ist zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron bereit. Voraussetzung sei jedoch ein gegenseitiger politischer Wille, meldet die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Wenn es einen gegenseitigen politischen Willen gibt, dann kann das nur positiv gesehen werden", zitierte die Agentur den Sprecher.
02.02 Uhr - In den US-Geheimdiensten gibt es offenbar unterschiedliche Einschätzungen zu den Kriegszielen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sechs Insidern zufolge warnen interne Berichte davor, dass Putin weiterhin die gesamte Ukraine erobern wolle. Die Nationale Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard erklärte jedoch auf der Plattform X, Russland wolle einen größeren Krieg mit Europa vermeiden. Die Einschätzung der Insider steht zudem im Widerspruch zu Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach Putin den Konflikt beenden wolle.